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Service › Boots-Handbücher › Beneteau First 40.7

Beneteau · Segelyacht

Beneteau First 40.7

Die First 40.7 ist ein 12,17 m langer Cruiser-Racer von Farr Yacht Design, den Beneteau von 1997 bis etwa 2008 in Saint-Hilaire-de-Riez gebaut hat; nach Beneteaus Angaben wurden fast 700 Boote verkauft, und sie wurde als Einheitsklasse gesegelt, vom Michigansee bis zum China Cup, für den Beneteau 2007 und 2008 dreißig Boote baute. Jedes Boot hat eine Eignerkabine vorn, zwei Achterkabinen, ein Bad und einen Saildrive, das Rigg aber unterscheidet sich: Die Fahrtenversion hat einen 9/10-Mast mit zwei Salingen, Drahtwanten und Rollgenua, die Regattaversion einen Mast mit drei Salingen, Stabwanten, Tuff-Luff-Vorliekprofil, hydraulischem Achterstagspanner und Faltpropeller. In Europa war der 1,90 m tiefe Gusseisenkiel Serie und der 2,40 m tiefe Bleikiel eine Option, Beneteau USA führte dagegen den tiefen Kiel als Serie. Auch der Motor wechselte: Beneteau USA nennt einen Volvo 2030 mit 30 PS (2003–2005) und danach einen Volvo 2040 mit 40 PS, die Edition Distinction von 2003 einen Volvo mit 40 PS und die europäischen Unterlagen von 2005 bis 2008 einen Yanmar mit 40 PS; lies also vor dem Teilekauf das Typenschild am Motor ab. Nachfolgerin ist die First 40, ebenfalls von Farr.

  • Handbücher & Unterlagen
  • Ausrüstung & ihre Handbücher
  • Technische Daten
  • Gut zu wissen
  • Auf dem Marktplatz

Handbücher & Unterlagen

Die Links führen zu den Unterlagen von Beneteau — teils als archivierte Kopien von Seiten, die der Hersteller inzwischen abgeschaltet hat. Wir hosten keine Handbücher oder Zeichnungen.

  • First 40.7 – Ausstattungsliste, 28. März 2008: Bauweise, Deck, Rigg, Winschen, Motor, Elektrik, Wasseranlage, Ausbau, Elektronik- und Yacht-Club-Paket, Optionen Datenblatt pro.beneteau.fr · PDF · EN · DE · FR · ES
  • First 40.7 – Prospekt, Dezember 2005 (französisch und englisch, mit Datenseite) Prospekt pro.beneteau.fr · PDF · FR · EN
  • First 40.7 auf Beneteaus Seiten früherer Modelle: Beschreibung, Eckdaten, Prospekt und Ausstattungsliste zum Herunterladen Produktseite beneteau.com · EN · FR
  • Eignerhandbuch: So bekommst du eine Kopie von Beneteau (Händler oder PDF per E-Mail) Handbuch-Portal help.beneteau.com · EN
  • Beneteau-Hilfecenter: technische Unterlagen zu einem Boot (Prospekte, Ausstattungslisten, Eignerhandbuch) Handbuch-Portal help.beneteau.com · EN
  • Beneteau-Hilfecenter: Wo du die HIN/CIN des Boots findest, die du für Ersatzteile brauchst Handbuch-Portal help.beneteau.com · EN
  • Beneteau-Hilfecenter: Ersatzteile über einen Beneteau-Händler bestellen Handbuch-Portal help.beneteau.com · EN
  • First 40.7 – Modellseite auf beneteau.com, August 2002 (archiviert) Archivierte Herstellerseite web.archive.org · EN
  • First 40.7 „Distinction“, limitierte Serie vom September 2003: Ausstattung der Edition (archiviert) Archivierte Herstellerseite web.archive.org · EN
  • Beneteau First 40.7 – Ausstattungsliste Nordamerika, 2003, mit der Regattaversion (archiviert, englisch) Archivierte Herstellerseite web.archive.org · EN
  • Beneteau First 40.7 – Ausstattungsliste und Daten Nordamerika, September 2005 (PDF von Beneteau USA, archivierte Kopie, englisch) Archivierte Herstellerseite web.archive.org · PDF · EN
  • Beneteau First 40.7 – Datenblatt Nordamerika, August 2007: Volvo 2040, Mast mit drei Salingen und Stabwanten (PDF von Beneteau USA, archivierte Kopie, englisch) Archivierte Herstellerseite web.archive.org · PDF · EN
  • Beneteau First 40.7 – Daten Nordamerika, 1999 (archiviert, englisch) Archivierte Herstellerseite web.archive.org · EN
  • Anleitung zum Trimmen des Mastes der First 40.7 von Jack Kitrenos, aus dem Eignerclub von Beneteau USA, 2003 (archiviert, englisch) Archivierte Herstellerseite web.archive.org · EN
  • Lake Michigan Beneteau 40.7 Fleet: Klassenregeln der Einheitsklasse (Werftausrüstung, die an Bord bleiben muss, Segelmaße) und Trimmhinweise (englisch) Handbuch-Portal lakemichigan407.org · EN
  • 1977–2022: die Geschichte der First-Reihe, mit der Laufbahn der First 40.7 und ihrer China-Cup-Flotte (Beneteau-Nachricht) Pressemitteilung beneteau.com · EN

Ausrüstung & ihre Handbücher

Standardausrüstung laut Werftunterlagen. Boote wurden mit Optionen bestellt und seither umgerüstet — prüfen, was wirklich an Bord ist.

TeilModellHandbuch / SeiteHinweis
MotorVolvo Penta MD20301,2,3Nordamerikanische Boote: „Volvo 2030, 30 PS, mit Saildrive“ in den Ausstattungslisten von Beneteau USA von 2003 und September 2005Volvo Penta MD2030 Teile- & WartungsseiteBetriebsstundenzähler und Tankanzeige, Motorraum nach USCG-Vorgaben gedämmt, Tank mit 34 US-Gallonen. Beneteau USA nennt das Saildrive-Unterteil nicht; lies dessen Typenschild ebenso ab wie das am Motor.
MotorVolvo Penta MD20404Nordamerikanische Boote: „Volvo 2040, 40 PS, mit Saildrive“ im Datenblatt von Beneteau USA, gedruckt im August 2007Volvo Penta MD2030 Teile- & WartungsseiteDer MD2040 ist der Vierzylinder der Familie MD2010–MD2040 und steht auf derselben Seite wie der MD2030.
MotorVolvo 40 hp5Europäische limitierte Serie „Distinction“ vom September 2003: Volvo mit 40 PS und Saildrive; Typ nicht genannt—Nicht von der Werft: Im Volvo-Penta-Programm von 2003 passt 40 PS zum MD2040; prüf vor dem Teilekauf das Typenschild.
MotorYanmar 40 hp6,7,8,9Europäische Boote: Yanmar mit 40 PS und Saildrive in der Ausstattungsliste vom 28. März 2008 (29,4 kW in der deutschen Ausgabe); der Prospekt vom Dezember 2005 nennt 41 PS / 30 kW ohne Marke—Beneteau nennt keinen Motortyp. Die Listen von 2008 nennen dazu Seewasserfilter, Dieselfilter und Wasserabscheider (deutsche Ausgabe), einen 138 l fassenden Rotationstank mit Sedimentfilter und Absperrung, das Motorpaneel im Cockpit an Backbord und einen flachen Schalthebel aus Aluminium. Das Eignerhandbuch erlaubt höchstens 30 kW.
Saildrive—1,5,4,6Jede gelesene Beneteau-Unterlage nennt einen Saildrive, von der US-Liste 2003 bis zur europäischen Liste 2008; keine nennt das Unterteil (Volvo bei den US-Booten und der Distinction, Yanmar bei den europäischen Booten von 2005 bis 2008)—Manschette, Öl und Anoden hängen vom Unterteil ab: Lies vor der Bestellung das Typenschild am Saildrive ab.
Propeller2-blade folding · 2-blade fixed6,1,3,4Europa: Zweiblatt-Faltpropeller in der Liste von 2008 · Nordamerika: Zweiblatt-Festpropeller in den Listen von 2003 bis 2007, Faltpropeller mit der Regattaversion (Liste 2003); Hersteller nicht genannt—
WinschenLewmar 44 CST × 2 · 50 CST × 21Nordamerikanische Liste von 2003: zwei 44 CST auf dem Kajütdach und zwei 50 CST für die Genuaschoten, zwei 44 CST als Spinnakerwinschen gegen Aufpreis; in der Regattaversion sind alle Winschen selbstholende Lewmar aus AluminiumLewmar-Winschen Ocean & EVO Teile- & WartungsseiteSpinlock-XT-Fallenstopper, Lewmar-Racing-Großschottraveller und -Genuaschienen.
WinschenLewmar aluminium ST × 65Europäische limitierte Serie „Distinction“, September 2003: sechs selbstholende Lewmar-Winschen aus Aluminium; Größen nicht angegebenLewmar-Winschen Ocean & EVO Teile- & Wartungsseite
WinschenHarken 44.2 STA × 4 · 48.2 STA × 23,4,6Beneteau USA ab dem Datenblatt vom September 2005: zwei 44.2 STA auf dem Kajütdach und zwei 48.2 STA für die Genuaschoten · Europäische Liste vom März 2008: dieselben plus zwei 44.2 STA als Spinnakerwinschen; 53.2 STA als Genuawinschen gegen AufpreisHarken-Winschen Radial & Classic Teile- & WartungsseiteSelbstholende Zweigang-Winschen aus Aluminium aus Harkens Classic-Programm; Harkens Übersicht verlinkt das Handbuch je Größe und Bauzeitraum.
Ankerwinde1000 W6,8,5,1Europa: elektrische Ankerwinde mit Steuerung gegen Aufpreis in der Liste von 2008, Hersteller nicht genannt; der Prospekt vom Dezember 2005 nennt die elektrische Winde serienmäßig, die Distinction (2003) hat eine · Nordamerika: nur Ankerkasten mit Windenfundament—Selbstlenzender Ankerkasten mit Deckel, Edelstahl-Bugbeschlag und abnehmbare Bugrolle.
Rollreffanlage— · Tuff Luff1,8,6,4Fahrtenversion: Rollreffanlage für die Genua, serienmäßig in den US-Listen und im Prospekt von 2005, in der europäischen Liste von 2008 Teil des Yacht-Club-Pakets (mit abnehmbarer Trommel); Hersteller nicht genannt · Regattaversion: stattdessen Tuff-Luff-Vorliekprofil—
Mast & RiggSparcraft 9/10, keel-stepped6,1,4,5,9Fahrtenversion: eloxierter Aluminiummast mit zwei um 20° gepfeilten Salingpaaren und Dyform-Drahtwanten · Regattaversion: Mast mit drei Salingpaaren, Stabwanten und hydraulischem Navtec-Achterstagspanner (Serie im Datenblatt von Beneteau USA vom August 2007, in der europäischen Liste von 2008 gegen Aufpreis, mit Rollanlage oder Tuff Luff)—Starrer Sparcraft-Baumniederholer und Aluminiumbaum mit zwei Reffs; die europäische Liste von 2008 hat auch beim Standardrigg einen hydraulischen Achterstagspanner, und die Seite zur Distinction von 2003 nennt ihren Mast mit zwei Salingen 8/10. Drahtstärken laut Eignerhandbuch (Fahrtenrigg): Oberwanten V1 12 mm, D1 und V2 10 mm, D2 7 mm, Vorstag 10 mm, Achterstag 8 mm.
Segel—1,3,6Fahrtengroßsegel mit zwei Reffs und Rollgenua; die Regattaversion kam ohne Segel; Segelmacher nicht genannt—
SteuerungØ 1600 mm, cable6,3,4,9Alle Boote: lederbezogenes Steuerrad mit Doppelspeichen auf einer Säule mit Steuerkompass, Seilzugsteuerung, Notpinne; frei hängendes Ruder an GFK-Verbundschaft (Liste 2008), Ruder und Schaft aus Kohlefaser laut den Datenblättern von Beneteau USA von 2005 und 2007—Laut Eignerhandbuch werden die Vectran-Steuerseile nach den ersten Törns nachgespannt (höchstens 10 mm Durchhang), jedes Jahr geprüft und alle vier Jahre erneuert.
AutopilotRaymarine ST60015Europäische limitierte Serie „Distinction“, September 2003Raymarine ST6001 SmartPilot-Bediengerät: Bedienungsanleitung (englisch)Die Antriebseinheit nennt Beneteau nicht.
AutopilotRaymarine ST6002 · LSR V2 hydraulic ram6Raymarine-Elektronikpaket (Option) in der europäischen Liste vom März 2008: Bediengerät am Steuerstand an Steuerbord, dazu Kursrechner, Kompass, Ruderlagengeber und HydraulikzylinderRaymarine ST6002 Bediengerät: Bedienungsanleitung (englisch)Eine Smart-Controller-Funkfernbedienung gab es außerhalb des Pakets.
InstrumenteRaymarine ST60 · ST60+5,6Distinction (2003): ST60 Wind und drei Raymarine-Anzeigen mit Fernbedienung · Raymarine-Paket der Liste 2008: ST60+ Tridata und ST60+ Wind am Steuerstand an Backbord, eine ST60-Bedieneinheit für die Mastanzeigen an Steuerbord und drei ST60+ Graphic am MastfußRaymarine ST60 / ST60+ Teile- & Wartungsseite
KartenplotterRaymarine Raychart 5305Distinction (2003): GPS und Kartenplotter—
KartenplotterRaymarine C806Raymarine-Paket der Liste 2008: 8,4″-Farb-Multifunktionsdisplay mit GPS und Navionics-Gold-Kartenleser am Kartentisch (Karten nicht enthalten)Raymarine C-Serie, Referenzhandbuch (C70, C80, C120; englisch)
UKW-FunkRaymarine Ray55E6Option außerhalb des Elektronikpakets in der Liste von 2008, wie die PC-Schnittstelle und ein Kreiselkompass-Sensor—
Toilette—6,1,9Bordtoilette im Bad vorn, Hersteller nicht genannt; US-Boote: USCG-zugelassene Bordtoilette mit Fäkalientank—Europa: fester Fäkalientank mit 23 l oder 88 l und Absaugung an Deck bzw. Entleerung ins Meer oder ein 110-l-Schwarzwassertank gegen Aufpreis (Liste 2008). Schließ die Seeventile der Toilette nach jeder Benutzung (Eignerhandbuch).
Wasserpumpe12 V pressure pump6,3,9Alle Boote: Druckwasser warm und kalt, mit Filter vor der Pumpe; Süßwasser-Fußpumpe gegen Aufpreis (Liste 2008); US-Boote: Ausdehnungsgefäß—Lass die Pumpe nie mit leerem Tank laufen und reinige den Filter regelmäßig (Eignerhandbuch). Die Dusche lenzt über eine elektrische Pumpe.
Boiler22 l6,9,1Boiler für 220-V-Landstrom (Liste 2008, Eignerhandbuch); US-Boote: 6 US-Gallonen, beheizt vom Motor und über Landstrom—
Bilgepumpe17 l/min + manual6,1,9Eine elektrische und eine Hand-Bilgepumpe auf allen Booten; das Eignerhandbuch nennt 17 l/min für die elektrische und 0,75 l je Hub für die Handpumpe—Reinige den Saugkorb im Sumpf und den Filter der elektrischen Pumpe regelmäßig.
Kühlschrank90 l, 12 V6,9,112-V-Kühlaggregat in der Pantry (Liste 2008); das Eignerhandbuch zeigt eine Kühlbox mit 100 l; Hersteller nicht genannt—
HerdGas, 2 burners + oven6,1Kardanisch aufgehängter Zweiflammenherd mit Backofen auf allen Booten (USA: Flüssiggas); eine Edelstahlausführung gab es laut Liste 2008 gegen Aufpreis; Hersteller nicht genannt—
Gasanlage—6,9Gasflaschenkasten im Cockpit achtern an Backbord, mit Hahn und Druckminderer (Liste 2008, Eignerhandbuch)—Das Eignerhandbuch verlangt eine jährliche Prüfung des Druckminderers und den Tausch der Schläuche nach den Vorschriften deines Landes.
Batterien70 Ah + 110 Ah6,1,9Eine Starterbatterie mit 70 Ah und eine Servicebatterie mit 110 Ah, 12 V, Voltmeter und Schalttafel mit 16 Kreisen (Liste 2008 und US-Listen); das Eignerhandbuch von 2001 nennt 70 Ah + 90 Ah · eine dritte Servicebatterie mit Verteiler im Yacht-Club-Paket oder gegen Aufpreis (2008)—
Ladegerät20 A6,1,4Europa: 220-V-Landanschluss mit zwei Steckdosen und 20-A-Ladegerät im Yacht-Club-Paket (Liste 2008) · Nordamerika: 110-V-Landstrom und 20-A-Ladegerät serienmäßig—Ein europäisches Boot ohne dieses Paket hat womöglich gar keinen Landstrom.
HeizungEberspächer6Option in der Liste von 2008; Modell nicht genannt—
Luken & FensterLewmar 440 × 440 · 324 × 324 mm6,1Liste 2008: Öffnende Decksluken von 440 × 440 mm mit Rollos über der Vorschiffskabine und dem Salon, zwei mit 324 × 324 mm über dem Bad, öffnende Fenster von 174 × 304 mm am Kartentisch und in der Pantry, Lewmar-Fenster aus den Achterkabinen ins Cockpit; zwei zusätzliche Fenster in den Achterkabinen mit dem Yacht-Club-Paket—

Technische Daten

Bauzeit1997 bis etwa 2008: Beneteau datiert die ersten Siege (Commodores’ Cup, Copa del Rey) auf 1997, die CE-Zulassung des Entwurfs folgte 1998, und die letzte Ausstattungsliste trägt das Datum 28. März 200810,11,6
Gebaute EinheitenMehr als 650 bis Dezember 2005 (Prospekt); insgesamt fast 700 verkauft (Beneteau, 2022); schon Anfang 1999 über 200 Bestellungen für das Modelljahr 2000 (Beneteau USA)8,10,12
VersionenFahrtenversion (Mast mit zwei Salingen, Drahtwanten, Rollgenua, Fahrtensegel) und Regattaversion (Mast mit drei Salingen, Stabwanten, Tuff Luff, hydraulischer Achterstagspanner, Spinnakerausrüstung, Faltpropeller, ohne Segel); in Europa 2008 ein Yacht-Club-Paket (Rollanlage, Spinnakerausrüstung, 220 V mit Ladegerät, dritte Batterie, Cockpitdusche, Audio) und ein Raymarine-Elektronikpaket; limitierte Serie „Distinction“ (Europa, September 2003); eine Flotte von 30 Booten für den China Cup (2007 und 2008)1,4,6,9,5,10
KonstrukteurFarr Yacht Design (auf der Seite von Beneteau USA von 1999 Bruce Farr & Associates); Struktur und Ausbau stimmte Beneteau ab; Innenraum von François Chalain und Beneteaus Designteam6,13,11,12
WerftChantiers Bénéteau, Saint-Hilaire-de-Riez (Vendée, Frankreich)6,8,11
Länge über alles12,17 m (39’11″) im Prospekt von 2005, in der Liste von 2008 und auf Beneteaus Seite früherer Modelle; 11,99 m auf Beneteaus Seite von 2002; Beneteau USA: 39’3″ (11,96 m)8,6,14,15,3
Rumpflänge11,92 m (39’1″) nach ISO 8666 (Prospekt, Liste 2008, Eignerhandbuch); 11,93 m auf der Seite von 20028,6,9,15,3
Wasserlinienlänge10,62 m (34’10″)6,13,3
Breite3,78 m (12’5″) im Prospekt, in der Liste von 2008 und im Eignerhandbuch; 3,75 m auf der Seite von 2002; Beneteau USA: 12’3″ bis 12’5″8,6,9,15,16,3
TiefgangEuropa: 1,90 m (6’3″) mit dem serienmäßigen Gusseisenkiel, 2,40 m (7’10″) mit dem Bleikiel gegen Aufpreis (Liste 2008); Nordamerika: 7’9″ (2,36 m) Serie, 6’2″ (1,88 m) Option6,8,1,3,4
KielGusseisenkiel (flach) oder Bleiflosse (tief, die häufigere), beide mit Epoxid-Korrosionsschutz und mit Edelstahlbolzen und Gegenplatten verschraubt; der Bleikiel hat neun eingegossene Bolzen von 24 mm und einen Bolzen von 14 mm am hinteren Ende6,11
Ballast2764 kg mit dem 1,90-m-Gusseisenkiel, 2707 kg mit dem 2,40-m-Bleikiel (Prospekt, Liste 2008); Beneteau USA: 5953 lb (2700 kg) im Jahr 1999, 5512 lb (2500 kg) für beide Kiele in den Datenblättern von 2005 und 20078,6,13,3,4
Verdrängung6970 kg Leerverdrängung (CE) im Prospekt und in der Liste von 2008; 6974 kg im Eignerhandbuch, etwa 6900 kg auf der Seite von 2002; Beneteau USA: 15211 lb (1999, 2003) und 15366 lb (2005, 2007)8,6,9,15,13,16,3,4
Max. Verdrängung8914 kg voll beladen, also höchstens 1940 kg Zuladung (Eignerhandbuch)9
Segelfläche98 m² (Großsegel und größte Genua) in allen Beneteau-Unterlagen von 2001 bis 2008; Beneteau USA: 892 sq ft (82,9 m²) im Jahr 1999, 685 sq ft (63,6 m²) Standard-Segelfläche in den Datenblättern von 2005 und 20079,15,8,6,13,3,4
Großsegel45,02 m² in der Liste von 2008; 47 m² im Prospekt und im Eignerhandbuch6,8,9
Genua49,85 m² in der Liste von 2008, die für 140 % Überlappung ein LP von 6,17 m nennt; 51 m² größte Genua im Prospekt und im Eignerhandbuch (LP 6,39 m)6,8,9
LeichtwindsegelSpinnaker 104,71 m² in der Liste von 2008, 110 m² im Prospekt und im Eignerhandbuch (SL 15,52 m, SMW 7,94 m)6,8,9
Riggmaße (I, J, P, E)I 15,61 m, J 4,41 m, P 14,89 m, E 5,40 m (Liste 2008); der Prospekt nennt I 15,66 m und P 14,89 bis 15,29 m, das Eignerhandbuch I 15,73 m; Beneteau USA (klassischer Mast): I 51’3″, J 14’6″, P 50’2″, E 17’9″6,8,9,3,4
Durchfahrtshöhe17,90 m (58’9″) in der Liste von 2008; Beneteau USA: Masthöhe über Wasser 60’1″ (18,31 m)6,16,2
MotorisierungEuropa: Yanmar mit 40 PS (Liste 2008, 29,4 kW in der deutschen Ausgabe), 41 PS / 30 kW im Prospekt von 2005, Volvo mit 40 PS bei der Distinction von 2003; Nordamerika: Volvo 2030 mit 30 PS (Listen von 2003 bis 2005), Volvo 2040 mit 40 PS (Datenblatt vom August 2007); das Eignerhandbuch erlaubt höchstens 30 kW6,7,8,5,1,3,4,9
Kraftstofftank138 l (36 US-Gallonen), rotationsgeformt (Prospekt, Liste 2008); 130 l auf der Seite von 2002, 135 l im Eignerhandbuch; Beneteau USA: 34 US-Gallonen in den Listen, 36 in den Datenblättern8,6,15,9,1,3
Wassertank272 l in zwei festen Tanks zu 136 l unter den Salonbänken (Prospekt, Liste 2008); 2 × 150 l im Eignerhandbuch, 320 l auf der Seite von 2002; Beneteau USA: 84 US-Gallonen in den Listen, 72 in den Datenblättern8,6,9,15,1,3
Kabinen3: Eignerdoppelkabine vorn neben dem Bad mit Dusche, zwei Achterdoppelkabinen; 1 Bad8,6
Kojen6/8 (Liste 2008); das Eignerhandbuch zählt 8 Kojen. Doppelkojen: 2,00 × 1,60 m vorn (an den Schultern), 2,00 × 1,50 m achtern; Beneteau USA: 7’3″ × 5’9″ vorn, 6’7″ × 5’4″ achtern6,9,1
Stehhöhe1,95 m im Salon, 1,90 m in der Vorschiffskabine, 1,80 m im Bad (Liste 2008); Beneteau USA: 6’5″ in Salon und Pantry, 6’3″ achtern, 6’2″ vorn und im Bad6,1
RumpfMassiver GFK-Rumpf mit eingeklebter und einlaminierter Innenstruktur aus unidirektionalem Gewebe (der Matrix), graues Gelcoat; Deck in Balsa-Sandwich; Fußleiste aus Massivholz, auf die Rumpf-Deck-Verbindung geklebt und geschraubt; Verbundruder mit Vinylester-Injektion (Prospekt), Ruder und Schaft aus Kohlefaser in den Datenblättern von Beneteau USA6,8,3,4
CE-KategorieA12 / B12 / C12 (Prospekt, Liste 2008); das Eignerhandbuch erlaubt in Kategorie A 12 Personen zum Regattasegeln, rät auf Fahrt aber zu 8, weil es 8 Kojen gibt8,6,9
AuszeichnungenCruising World Boat of the Year 1999, bester Cruiser-Racer (Beneteau USA)12,17
NachfolgerFirst 40, ebenfalls von Farr Yacht Design (Entwurf Nr. 608 von 2007), die Farr als ihre Erbin vorstellt18

Gut zu wissen

  • Lass den Kielbereich nach jeder Grundberührung begutachten. Die britische Unfalluntersuchung (MAIB) stellte fest, dass sich bei der First 40.7 die eingeklebte Innenstruktur (Matrix) vom Rumpf lösen kann, vorn durch Einsetzen in die See und rund um den Kiel und dahinter nach Grundberührungen, und dass das nahe den Kielbolzen schwer zu sehen ist; die Werften waren sich einig, die Matrix mit einem Hammer abzuklopfen und auf einen veränderten Klang zu hören. Beneteaus Reparaturanweisung an die Händler lässt einen Flansch von mindestens 5 cm stehen, erneuert die Klebepaste und nimmt den Kiel wenn nötig ab. In ihrem Bericht zur Cheeki Rafiki, die 2014 ihren Kiel verlor, kam die MAIB zu dem Schluss, dass frühere Grundberührungen und Reparaturen die Kielbefestigung möglicherweise geschwächt hatten.19,11
  • Finde vor dem Teilekauf heraus, welcher Motor eingebaut ist: Beneteau USA führte bis 2005 einen Volvo 2030 mit 30 PS und 2007 einen Volvo 2040 mit 40 PS, die europäische Distinction von 2003 hatte einen Volvo mit 40 PS, und die europäischen Unterlagen von 2005 bis 2008 nennen einen Yanmar mit 40 PS ohne Typ. Jede Version treibt einen Saildrive an, dessen Unterteil Beneteau nie nennt; lies also die Typenschilder an Motor und Saildrive ab.1,3,4,5,6
  • Fahrten- oder Regattaboot? Die Regattaversion hat einen Mast mit drei Salingen und Stabwanten, ein Tuff-Luff-Profil statt der Rollanlage, einen hydraulischen Achterstagspanner, Spinnakerausrüstung und einen Faltpropeller und kam ohne Segel; in Europa gehörten 2008 Rollanlage, Landstrom mit 20-A-Ladegerät und dritte Batterie zum Yacht-Club-Paket, ein Boot ohne dieses Paket hat sie womöglich nicht. Zähl die Salingen und prüf die Wanten, bevor du stehendes Gut oder Segel bestellst.1,4,6,9
  • Trimmhinweise für den Mast, veröffentlicht von Beneteau USA (Jack Kitrenos, mit Ratschlägen der Mastbauer der Werft): Zieh die Stützen gegen das Pumpen des Mastes unter Deck fest und sichere sie, denn lose Stützen können zum Mastbruch führen; lös alle Diagonalwanten ganz, bevor du die Oberwanten spannst; das Vorstag misst 16311 mm von Bolzen zu Bolzen und gehört ins dritte Loch der Lochplatte, der Mastfuß ins mittlere Loch.20
  • Beneteau stellt das Eignerhandbuch der First 40.7 nicht online: Frag einen Beneteau-Händler oder fordere das PDF per E-Mail bei Beneteau an, wie es das Hilfecenter erklärt. Ersatzteile gibt es nur über Beneteau-Händler; halte die HIN/CIN bereit, meist an Steuerbord am Heckspiegel. Prospekt und Ausstattungsliste von 2008 (englisch, französisch, deutsch, spanisch) lassen sich weiter herunterladen.21,22,23,14,6

Auf dem Marktplatz

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Quellen

  1. web.archive.org/web/20030802071625/http://www.beneteauusa.com/equipment_lists/407.php
  2. web.archive.org/web/20060226104727/http://www.beneteauusa.com/sail/current/first/407_equi…
  3. web.archive.org/web/20060321030137/http://www.beneteauusa.com/sail/current/first/407.pdf
  4. web.archive.org/web/20080704082218/http://beneteauusa.com/wps/wcm/resources/file/eb77ae4f…
  5. web.archive.org/web/20030825024223/http://www.beneteau.com/2002/Fichvoile/F407distintion_…
  6. pro.beneteau.fr/documents/bateau/1270/I_F40.7_GB.pdf
  7. pro.beneteau.fr/documents/bateau/1270/I_F40.7_ALL.pdf
  8. pro.beneteau.fr/documents/bateau/2758/B_first40.7_fr_ang_090206.pdf
  9. Bénéteau, First 40.7 owner’s manual, English edition updated 10/09/01
  10. beneteau.com/newsroom-actualite/1977-2022-story-firsts
  11. assets.publishing.service.gov.uk/media/55408664e5274a157200005b/MAIBInvReport_8_2015.pdf
  12. web.archive.org/web/20030622222501/http://www.beneteauusa.com/news/407boty.php
  13. web.archive.org/web/19991127103914/http://www.beneteauusa.com/first/f407spe.htm
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