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Service › Boots-Handbücher › Westerly Centaur

Westerly · Segelyacht

Westerly Centaur

Die Westerly Centaur ist ein 7,9 m (26 ft) langer Kimmkieler, gezeichnet von Laurent Giles & Partners (Entwurf 0576, 1968) und gebaut von Westerly Marine Construction in Waterlooville (Hampshire), von der Premiere auf der London Boat Show 1969 bis 1980, als die Griffon ihren Platz einnahm; mit 2444 Booten ist sie nach den Worten der Westerly Owners’ Association (WOA) die meistverkaufte Fahrtenyacht Großbritanniens. Die meisten sind Slups mit Topptakelung, hochklappbarer Pinne und Grundriss A, B oder C (sechs, fünf oder vier Kojen); von 1974 bis 1977 bot Westerly auch eine Ketsch mit Bugspriet und Radsteuerung an, und derselbe Entwurf wurde als Pembroke mit Flossenkiel und als Chieftain mit Mittelcockpit gebaut. Der Motor hängt vom Baujahr ab: 1968 waren ein Volvo Penta MD1 oder MD2, ein Watermota-Benziner oder eine Außenborderhalterung Extras, ab 1971 war der MD2B mit 25 PS der empfohlene Motor, und ab 1977 nennen die Preislisten den MD11C mit 23 PS als Serie und den MD7A mit 13 PS als Alternative; viele Boote wurden seither neu motorisiert, lies also vor der Teilebestellung das Typenschild. Westerly gibt es nicht mehr: Der Eignerverein hält Prospekte, Preislisten und Handbuch der Werft in seinem öffentlichen Wiki bereit und bietet Mitgliedern eine Technikbibliothek und eine Beratungshotline, und das Laurent Giles Archive liefert Kopien der Originalzeichnungen.

  • Handbücher & Unterlagen
  • Ausrüstung & ihre Handbücher
  • Technische Daten
  • Gut zu wissen
  • Videos & Anleitungen
  • Auf dem Marktplatz

Handbücher & Unterlagen

Westerly Marine Construction gibt es nicht mehr, die Werft veröffentlicht nichts. Prospekte, Preislisten und Handbuch sind Scans im öffentlichen Wiki der Westerly Owners’ Association, die für ihre Mitglieder außerdem eine Technikbibliothek und eine Beratungshotline betreibt; die Originalzeichnungen gibt es beim Laurent Giles Archive. Wir hosten keine Handbücher oder Zeichnungen.

  • Centaur-Seite im Westerly-Wiki: Daten, Kaufratgeber, Reparaturanleitungen, Grundriss und das Handbuch der Werft (englisch) Handbuch-Portal wiki.westerly-owners.co.uk · EN
  • Centaur-Prospekte und -Preislisten von 1968 bis 1979 im Westerly-Wiki (Scans; englisch) Handbuch-Portal wiki.westerly-owners.co.uk · EN
  • Westerly-Preislisten im Westerly-Wiki (Centaur 1968, 1974, 1977, 1979 und 1980; englisch) Handbuch-Portal wiki.westerly-owners.co.uk · EN
  • The Westerly Manual: das Eignerhandbuch der Werft aus den 1970ern (Rigg, Motor einwintern, Elektrik und Lampen, Seeventile, Pflege; Scan, englisch) Inoffizielle Kopie wiki.westerly-owners.co.uk · PDF · EN
  • Erster Centaur-Prospekt, 1968 (Motorwahl und erste Baubeschreibung; Scan, englisch) Inoffizielle Kopie wiki.westerly-owners.co.uk · PDF · EN
  • Centaur-Preisliste und Bestellformular vom 1. Dezember 1968 (Serienboot, Motoren und weitere Extras; Scan, englisch) Inoffizielle Kopie wiki.westerly-owners.co.uk · PDF · EN
  • Centaur-Prospekt, 1971 (Grundrisse A und B, Bauweise, MD2B; Scan, englisch) Inoffizielle Kopie wiki.westerly-owners.co.uk · PDF · EN
  • Centaur-Prospekt vom Dezember 1975 mit der Preisliste vom Dezember 1974: Slup und Ketsch, MD2B (Scan; englisch) Inoffizielle Kopie wiki.westerly-owners.co.uk · PDF · EN
  • Preisliste Centaur und Pembroke vom Februar 1977 (MD11C oder MD7A, Ketschrigg; Scan, englisch) Inoffizielle Kopie wiki.westerly-owners.co.uk · PDF · EN
  • Centaur-Prospekt vom Dezember 1977: Daten von Slup und Ketsch, MD11C (Scan; englisch) Inoffizielle Kopie wiki.westerly-owners.co.uk · PDF · EN
  • Centaur-Preisliste vom September 1980, die letzte (Scan; englisch) Inoffizielle Kopie wiki.westerly-owners.co.uk · PDF · EN
  • Purchasing a Westerly Centaur: Kauf-Checkliste von Paul Shave, Berater der WOA-Boatline (2013; englisch) Wartungsanleitung wiki.westerly-owners.co.uk · PDF · EN
  • Wellenlager (Cutless) der Centaur aus- und einbauen (Westerly-Wiki; englisch) Wartungsanleitung wiki.westerly-owners.co.uk · EN
  • Zeichnungen der Ruderbuchsen von Trafalgar Yacht Services: Satz 2 für Centaur und Pembroke (Westerly-Wiki; englisch) Wartungsanleitung wiki.westerly-owners.co.uk · EN
  • Den Wassertank einer Centaur ausbauen (Westerly-Wiki; englisch) Wartungsanleitung wiki.westerly-owners.co.uk · EN
  • Westerly-Kielbolzen: Gewindegrößen, Muttern und Anzugsrichtwerte (Westerly-Wiki; englisch) Wartungsanleitung wiki.westerly-owners.co.uk · EN
  • Technikbibliothek der WOA (nur für Mitglieder; englisch) Handbuch-Portal westerly-owners.org · EN
  • Boatline: Beratung durch erfahrene Eigner beim Eignerverein (nur für Mitglieder; englisch) Handbuch-Portal westerly-owners.org · EN
  • Spezielle Kleinteile für Westerly-Yachten: Lieferanten laut Eignerverein (Centaur-Pinnen und Lukengaragen, Ruderbuchsen, Tankdeckel; englisch) Ersatzteilliste westerly-owners.org · EN
  • Laurent Giles Archive: Liste der Originalzeichnungen der Centaur, Entwurf 0576 (Kopien auf Bestellung; englisch) Handbuch-Portal laurentgilesarchive.co.uk · PDF · EN

Als „inoffizielle Kopie“ markiert: Der Hersteller veröffentlicht für dieses Modell kein Handbuch mehr, der Link führt zu einer Kopie bei Dritten. Wenn du an die Fassung des Herstellers oder eines Händlers kommst, nimm die.

Ausrüstung & ihre Handbücher

Standardausrüstung laut Werftunterlagen. Boote wurden mit Optionen bestellt und seither umgerüstet — prüfen, was wirklich an Bord ist.

TeilModellHandbuch / SeiteHinweis
MotorVolvo Penta MD1 · MD1B1,2,3,4,5,6Prospekt und Preislisten 1968: Einzylinder-MD1 mit 7 PS als Extra (im Grundpreis war kein Motor enthalten); Prospekt 1971 und Preisliste vom Dezember 1974: MD1B mit 10 PS als Alternative zum MD2B, mit GutschriftVolvo-Penta-Betriebsanleitung MD1B, MD2B, MD3B (Scan; englisch)Das Westerly-Handbuch nennt für den MD1B eine Batterie mit 45 Ah.
MotorVolvo Penta MD23,1,2Prospekt und Preislisten 1968: Zweizylinder-Diesel als Extra, 15 PS im Prospekt und in der Septemberliste, 16,5 PS in der Dezemberliste, mit 12-V-Batterie, Fernbedienung, Schmiersystem für die Stopfbuchse und 10-Gallonen-TankVolvo Penta MD2B Teile- & WartungsseiteUnsere MD2B-Seite führt Betriebsanleitung und Prospekt des MD2; ihre Teilenummern sind aber nur für den MD2B bestätigt.
MotorWatermota Seawolf (petrol)3,1,2,5Preislisten 1968: marinisierter Vierzylinder-Benziner von Ford als Extra, 27 PS im September und 32 PS im Dezember, mit Batterie, Fernbedienung und Schmiersystem; der Prospekt vom Dezember 1975 nennt noch einen Vierzylinder-Watermota mit 25 PS als Alternative—
Außenborder9½ hp on a transom bracket3,1,2Prospekt und Preislisten 1968: verschiebbare Halterung am Spiegel für einen Außenborder mit 9½ PS, statt eines Einbaumotors—
MotorVolvo Penta MD2B 25 hp4,5,7,6,8Empfohlener Motor im Prospekt 1971; Serie in der Preisliste vom Dezember 1974 und im Prospekt vom Dezember 1975: elastisch gelagert, mit Lichtmaschine, Wendegetriebe, Elektrostarter, Instrumententafel, wassergekühltem Auspuff mit Schalldämpfer, Fernbedienung und Schmiersystem für die StopfbuchseVolvo Penta MD2B Teile- & WartungsseiteDirekt seewassergekühlt, worauf der Kaufratgeber des Eignervereins hinweist; das Westerly-Handbuch nennt eine Batterie mit 52 Ah. Laut Wiki des Vereins sind MD2B und MD11C die häufigsten Motoren der Centaur.
MotorVolvo Penta MD11C 23 hp9,10,11,12,13,8Serie in den Preislisten von Februar 1977 bis September 1980 und empfohlen im Prospekt vom Dezember 1977, eingebaut wie der MD2B, mit DreiblattpropellerVolvo Penta MD11C Teile- & Wartungsseite
MotorVolvo Penta MD7A 13 hp13,9,10,12,14Alternative zum MD11C im Prospekt 1977 und in den Preislisten 1977 bis 1980, gegen Gutschrift (250 £ 1977 und 1978, 281 £ 1980); Serienmotor, mit Zweiblattpropeller, der Pembroke mit Flossenkiel und, in der Liste des niederländischen Händlers vom Januar 1979, auch der CentaurVolvo Penta MD7A Teile- & Wartungsseite
Propeller3-blade fixed5,9,10,11,12,15Dreiblattpropeller mit dem MD2B (Dezember 1974) und dem MD11C (1977 bis 1980); der MD7A der Pembroke trieb einen Zweiblattpropeller an—Er sitzt auf einem Konus mit Passfeder und Kronenmutter mit Splint; das Wiki des Eignervereins zeigt, wie man ihn mit einem dreiarmigen Abzieher löst.
Welle & StevenrohrStern tube · remote greaser2,5,12,6,15,16,7Die Preislisten von 1968 bis 1980 enthalten zum Motor ein Schmiersystem; das Westerly-Handbuch beschreibt ein inneres Weißmetalllager auf einem kurzen Gummischlauch mit gepackter Stopfbuchse, geschmiert über einen Nippel hinter der Motorverkleidung im Salon—Außen sitzt das Wellenlager (Cutless) in einem abnehmbaren Bronzegehäuse, das auf das Stevenrohr geschraubt und mit zwei Bolzen und zwei Madenschrauben gesichert ist; das Wiki des Eignervereins erklärt den Wechsel (neu abdichten mit Sikaflex 291). Manche Eigner haben inzwischen eine flexible Kupplung oder eine Lippendichtung eingebaut.
Kraftstoffanlage10 gal (45 l) tank2,4,5,13,12,8,710-Gallonen-Tank in der Liste vom Dezember 1968 (mit dem MD2) und in jedem Prospekt und jeder Preisliste von 1971 bis 1980; die Prospekte nennen rund 250 Meilen Reichweite mit dem MD2B und rund 100 Meilen mit dem MD11C—Der Kaufratgeber des Eignervereins hält den originalen Tank aus Baustahl für verbraucht: Er kommt nur durch die Luke im Cockpitboden heraus, wenn der Motor ausgebaut oder weit nach vorn gerückt ist; tausch ihn also beim Motorwechsel gegen einen Edelstahltank und bau einen Kraftstofffilter mit Schauglas ein.
WinschenGibb 585 · Gibb 577 (sheets)1,2,17,5,9,11,12,181968: Gibb 585 mit Kurbel von unten als Schotwinschen, Gibb 587 gegen Aufpreis; Bausatz 1971 und Dezember 1974: Gibb 577; eine Großfallwinsch ist ab 1974 Serie (1979 und 1980 mit Kurbel von oben), eine Fockfallwinsch war Extra (1974 Gibb 573 mit Kurbel von oben); spätere Listen nennen keinen HerstellerWartung der eingängigen Gibb-Schotwinschen einer Centaur (Westerly-Wiki; englisch)
Mast & RiggAlloy, gold-anodised (silver from 1979)1,2,4,13,10,11,12,7Golden eloxierter Mast und Baum von 1968 bis 1977, silbern eloxiert in den Listen vom September 1979 und 1980; Rollreff um den Baum, bedient durch den Mast (1968 mit Getriebe); stehendes Gut aus 5 mm 1 × 19 Edelstahl mit aufgewalzten Endbeschlägen und Edelstahl-Wantenspannern (1968 von Gibb); Ketsch: 4-mm-Wanten am Besan und ein Großmast mit auf 32 ft 6 in verringerter Gesamthöhe—Der Mast steht an Deck (die Liste von 1968 bietet eine Fockfallwinsch an seinem Klappfuß an) über einer Maststütze; laut Kaufratgeber des Eignervereins soll man die Stütze auf Verbiegung und das Balsa-Sandwichdeck am Mastfuß auf Einsinken prüfen.
SegelTerylene main + No. 1 jib1,2,4,9,12Serie in jeder Liste: Großsegel und Fock Nr. 1, zusammen 294 sq ft (27,3 m²) im Jahr 1968; Fock Nr. 2 und Nr. 3, zwei Genuas, eine Leichtwindgenua (ab 1977) und ein Spinnaker mit Baum waren Extras—
SteuerungLifting tiller · spade rudder8,2,5,9,12,19,20,7Hochklappbare Pinne an einem balancierten Spatenruder in jeder Liste (Pressemitteilung von Laurent Giles 1969); die Ketsch von 1974 bis 1977 hatte Radsteuerung mit Notpinne—Ruderschaft aus Edelstahl in einem zweiteiligen Edelstahlrohr mit Bundbuchsen aus UHMW-Polyethylen; das Wiki des Eignervereins hat die originalen Buchsenzeichnungen von Trafalgar (Satz 2, Centaur und Pembroke). Ein verbogener Schaft und ausgeschlagene Buchsen sind nach harten Grundberührungen typisch.
ToiletteMarine WC2,17,4,9,12,7,6Bordtoilette in einem abgeschlossenen Waschraum an Backbord in jeder Liste, Hersteller nicht genannt; beim Bausatz von 1971 als Kit geliefert—Nur die Toilette hat Blakes-Seeventile aus Bronze, schreibt der Kaufratgeber des Eignervereins, und die wollen jedes Jahr zerlegt und gefettet werden; die übrigen Borddurchlässe haben Schieberventile, die leichter festgehen.
Herd2 burners, gimballed1,2,17,5,9,121968: zweiflammiger Spirituskocher, kardanisch aufgehängt, gegen Aufpreis ein zweiflammiger Gaskocher mit Grill; vom Bausatz 1971 bis 1980: zweiflammiger Gaz-Kocher, kardanisch, mit Schlingerleiste, die Ausführung mit Grill weiterhin Extra—
GasanlageCamping Gaz5,9,12,7Gaz-Kocher mit Flasche in der Liste vom Dezember 1974, „mit Gaz“ 1980; Flasche und Druckminderer gehörten zur Option Kocher mit Grill—Die meisten Centaurs hatten keinen nach außen entlüfteten Gaskasten; der Kaufratgeber des Eignervereins rät, alte Schläuche zu ersetzen und einen Gaskasten einzubauen oder die Flasche an Deck zu stellen.
WasserpumpeWhale Tiptoe (galley)2,5,12,7Die Preislisten nennen einen Edelstahl-Wassertank mit Pumpe an der Pantryspüle; laut Kaufratgeber des Eignervereins ist die Originalpumpe eine Whale Tiptoe—Eine undichte Pumpe kann den Tank ins Boot laufen lassen; laut Ratgeber passt Whales neueres Modell mit drei neuen Bohrungen.
BilgepumpeWhale Gusher 101,2,17,5,12,7Extra 1968 und Teil des Bausatzes 1971; „Bilgepumpe“ ist in den Listen 1974 bis 1980 Serie, ohne Herstellerangabe; der Kaufratgeber des Eignervereins verortet die originale Whale-Pumpe in der Heckbackskiste—Sie lässt sich nur bei offener Backskiste bedienen, was heutigen Regeln nicht mehr genügt; der Ratgeber empfiehlt, sie zu versetzen.
Anker15 lb · 15 fathoms ¼″ chain1,2,5,10,12,14,211968: Meon-Anker mit 15 lb und 15 Faden Kette; 1974 bis 1980: Anker mit 15 lb, 15 Faden (27 m) Kette ¼″, Bugrolle, Kettenfallrohr und Ankerhalterung am Bugkorb; die Liste des niederländischen Händlers von 1979 nennt einen Anker mit 6,8 kg und 27,4 m Kette—Keine Liste enthält eine Ankerwinde; das Wiki des Eignervereins zeigt den Einbau einer elektrischen Quick Genius in eine Centaur.
InstrumenteExtras only1,2,5,10,12Extras in den Listen: Kompass Sestrel Minor, Echolot Seafarer (ab 1974 an einem Schwenkarm), Log Walker Knotmaster und Sumlog; 1980 ein Schottkompass Plastimo Contest—
Beleuchtung12 V1,2,5,10,12,61968: Innen- und Navigationsbeleuchtung Extra; ab 1974: zwei Leuchten im Salon, je eine im Waschraum und in der Vorschiffskajüte, Seitenlaternen, Dampfer- und Hecklicht (die Seitenlaternen ab 1978 am Bugkorb) und eine zentrale Sicherungs- und Schalttafel—Das Westerly-Handbuch nennt die 12-V-Lampen jener Jahre: 10-W-Soffitten in den Kajütleuchten, 6 oder 5 W mit Bajonettsockel (SBC) in den Lucas-Positions- und Topplaternen und Glassicherungen 22 × 5 mm mit 5 A (wo nötig 10 A).
Batterien1 × 12 V (second optional)2,5,9,12,6Eine Batterie zum Motor in jeder Liste; eine zweite Batterie mit Umschalter war von 1974 bis 1980 Extra—Das Westerly-Handbuch nennt 52 Ah für den MD2B und 45 Ah für den MD1B und warnt davor, den Umschalter bei laufendem Motor zu betätigen, weil das die Lichtmaschine beschädigen kann.
Luken & FensterForehatch · alloy-framed windows2,5,9,11,12,7Fenster mit Metallrahmen und zwei zu öffnende Bullaugen (Waschraum und Schrank) in jeder Liste; ein Vorluk aus Plexiglas statt des serienmäßigen, zwei zu öffnende Bullaugen in der Vorschiffskajüte und 9″-Lüfter von Ventilite waren Extras; Niedergangsluk aus Plexiglas Serie 1979 und 1980—Der Kaufratgeber des Eignervereins rechnet mit müden Dichtungen am originalen, nach vorn öffnenden Vorluk, an Bullaugen und Fenstern und mit verstopften Ablauflöchern in den Schienen des Niedergangsluks.
DecksbelagNon-slip paint · teak · Treadmaster4,5,10,11,12,7Rutschfeste Deckfarbe ab dem Prospekt 1971; Cockpitboden aus Teak 1978 und 1979, Treadmaster auf den Cockpitbänken 1979 und auf Bänken und Boden 1980—Laut Kaufratgeber des Eignervereins lecken die Lattenauflagen der Cockpitbänke oft an ihren Bolzen; viele Eigner haben sie durch Treadmaster ersetzt.

Technische Daten

Bauzeit1969 bis 1980: erstmals gezeigt auf der London Boat Show 1969; die letzte Preisliste stammt vom September 1980, im selben Jahr löste die Griffon sie ab8,12
Gebaute Einheiten2444 laut den Daten der Westerly Owners’ Association (ihre Geschichtsseite: über 2400 in elf Jahren)8,22
KonstrukteurLaurent Giles & Partners: Entwurf Nr. 0576 von 1968, wohl der letzte kleine Entwurf, an dem Jack Laurent Giles mitarbeitete; Form und Lage der Kiele im Schlepptank ermittelt23,24,4,8
WerftWesterly Marine Construction Ltd, Waterlooville (Hampshire, England): Hambledon Road im Prospekt 1968, Aysgarth Road ab den Preislisten von 1968; 1971 auch als Bausatz zum Selbstausbau3,1,2,17
VersionenSlup; Ketsch mit Bugspriet, Besan und Radsteuerung von der Preisliste vom Dezember 1974 bis zum Prospekt vom Dezember 1977 (das Wiki des Eignervereins schätzt weniger als 20); Grundrisse A, B und C; die Pembroke mit Flossenkiel und die Chieftain mit Mittelcockpit gehen auf denselben Entwurf zurück5,9,13,8,10,25,26,23
Länge über alles7,9 m (26 ft 0 in); 8,0 m in den Prospekten von 1968 und 1969; Ketsch 8,5 m (27 ft 11 in) mit Bugspriet13,3,27,8
Wasserlinienlänge6,5 m (21 ft 4 in); 6,6 m in den Prospekten von 1968 bis 197113,3,4,8
Breite2,6 m (8 ft 5 in); 2,62 m im Prospekt 196813,3,8
Tiefgang0,9 m (3 ft 0 in); 0,92 m im Prospekt 196813,3,8
Verdrängung3039 kg (6700 lb) in den Prospekten von 1975 und 1977 und in den Daten des Eignervereins; konstruktives Gewicht 2800 kg (6150 lb) 1969 und 1971 und 2180 kg (4800 lb) im ersten Prospekt von 1968; Thames Measurement 6,65 tons (1969: 6 tons)5,13,8,27,4,3
Ballast1270 kg (2800 lb) Gusseisen in den beiden Kielen; 1002 kg (2180 lb) im ersten Prospekt von 196827,4,13,8,23,3
KielZwei Kimmkiele mit Tragflächenprofil, nach Schlepptankversuchen positioniert und mit Stehbolzen angeschraubt (Whitworth-Gewinde bis etwa 1975, metrisch ab 1978); balanciertes Spatenruder ohne Skeg8,4,28,7
Segelfläche27,3 m² (294 sq ft) Großsegel und Fock Nr. 1 (1968); Ketsch: Großsegel 10,2 m², Besan 3,45 m² und Fock Nr. 1 16,1 m²3,1,2,5,13
Großsegel15,0 m² (161 sq ft); Ketsch 10,2 m² (108 sq ft)27,4,13,8
GenuaGenua Nr. 1 22,3 m² (240 sq ft) 1969 und 1971, 20,8 m² (223 sq ft) ab 1974; Genua Nr. 2 16,9 m² (180 bis 182 sq ft); Focks: Nr. 1 12,4 m² (133 sq ft), Nr. 2 7,5 m² (80 sq ft), Nr. 3 4,2 m² (45 sq ft); Genua der Ketsch 22,0 m² (236 sq ft)27,4,5,13,8
LeichtwindsegelSpinnaker mit 580 sq ft in der Liste vom Dezember 1968 (52 m² in der Liste des niederländischen Händlers von 1979), Achterliek 31 ft 9 in ab 1974 (1980: 32 ft 9 in); Leichtwindgenua ab 19772,14,5,9,12
MotorisierungKein Motor im Grundpreis von 1968; Volvo Penta MD2B mit 25 PS ab 1971 empfohlen und im Dezember 1974 Serie; Volvo Penta MD11C mit 23 PS Serie in den Preislisten von Februar 1977 bis September 19801,2,4,5,9,12
Motorisierungen1968: Volvo Penta MD1 (7 PS) oder MD2 (15 bis 16,5 PS), Watermota-Seawolf-Benziner (27 bis 32 PS) oder ein Außenborder mit 9½ PS an einer Spiegelhalterung; 1971 bis 1975: MD1B (10 PS) statt MD2B oder ein Watermota mit 25 PS; 1977 bis 1980: MD7A (13 PS) statt MD11C; der niederländische Händler Doornbos machte 1979 den MD7A zur Serie3,1,2,4,5,9,12,14
Kraftstofftank45 l (10 imperiale Gallonen)2,4,13,12,8
Wassertank15 Gallonen (68 l; 67 l in den Daten des Eignervereins) aus Edelstahl, mit Pumpe, fest eingebaut unter der Vorschiffskoje; die beiden Preislisten von 1968 drucken 30 Gallonen5,9,12,8,29,1,2
KabinenVorschiffskajüte mit zwei Kojen, abgeschlossener Waschraum an Backbord mit Schrank gegenüber, Salon mit Pantry; bei Grundriss C liegt die Pantry achtern an Steuerbord4,13
KojenGrundriss A: 6 (der Dinettetisch lässt sich zur Doppelkoje absenken); B: 5 (L-förmige Dinette, Umbau zur Doppelkoje gegen Aufpreis); C: 4 (Sofakoje und Pantry achtern, Zeichnung von Laurent Giles vom Mai 1973); im September 1980 gab es nur noch Grundriss B4,13,23,12
Stehhöhe6 ft (1,83 m), im Salon und bis ganz vorn4,13
RumpfHandlaminiertes GFK: mindestens 10 oz/sq ft Matte im Überwasserschiff und bis zu 22 oz Matte und Rovinggewebe über den Kielstümpfen; Vordeck in Balsa-Sandwich; Rumpf-Deck-Verbindung durchgebolzt und überlaminiert; Lloyd’s-Bauzertifikat für jedes Boot4,13,12
NachfolgerWesterly Griffon (1980)8

Gut zu wissen

  • Westerly gibt es nicht mehr. Das Wiki der Westerly Owners’ Association steht allen offen und enthält Prospekte und Preislisten der Centaur von 1968 bis 1980, das Handbuch der Werft, einen Kaufratgeber eines langjährigen Eigners und Reparaturanleitungen; Mitglieder bekommen dazu die Technikbibliothek, Modellprofile und die Boatline, die Beratung durch erfahrene Eigner. Kopien der Originalzeichnungen von Laurent Giles (Linienriss, Kiele, Ruder, Riggpläne, Grundrisse) kannst du beim Laurent Giles Archive bestellen.8,25,30,31,23
  • Prüf vor der Teilebestellung, welcher Motor wirklich eingebaut ist: Die Listen nennen 1968 einen Volvo Penta MD1 oder MD2 oder einen Watermota-Benziner, bis 1975 den MD2B (oder MD1B) und ab 1977 den MD11C (oder MD7A), und viele Boote wurden seither neu motorisiert. Die Original-Volvos sind direkt seewassergekühlt, und der Kaufratgeber des Eignervereins zählt den originalen Tank aus Baustahl zu den verbrauchten Teilen; für seinen Tausch muss der Motor weichen.2,5,9,12,7,8
  • Achte auf nässende Kielbolzen und innen auf Risse in den Stegen um die Kielstümpfe: Die weit gespreizten Kiele belasten ihre Wurzeln, wenn das Boot hart aufsetzt. Undichte Muttern nachzuziehen hilft selten; früher oder später müssen die Kiele neu eingebettet werden. Bei Booten von vor etwa 1975 haben die Bolzen Whitworth-Gewinde, ab 1978 metrische (24, 20 und 14 mm, Muttern mit 36, 25 und 17 mm Schlüsselweite); ein Drehmoment hat Westerly nicht angegeben, das Wiki des Eignervereins nennt als Richtwert etwa 150, 85 und 55 ft·lb.7,28
  • Heb das Ruder von Hand an, um die Bundbuchsen zu prüfen, und schau, ob der Schaft verbogen ist; beides leidet, wenn das Boot auf hartem Grund trockenfällt. Die originalen Buchsenzeichnungen für Centaur und Pembroke stehen im Wiki des Eignervereins, und das Wellenlager sitzt in einem Bronzegehäuse, das sich nach Abnehmen des Propellers vom Stevenrohr abschrauben lässt.7,20,19,15
  • Der Edelstahl-Wassertank ist unter der Vorschiffskoje einlaminiert. Nach gut dreißig Jahren sind feine Lecks an den Schweißnähten häufig und zeigen sich als Süßwasser unter dem Salonboden; schließ zuerst Leitungen und Pantrypumpe aus, denn um den Tank herauszubekommen, musst du die Kojenoberseite aufschneiden.29,7
  • Zur Identifizierung dient die Baunummer auf dem Schild im Niedergang, nicht die Segelnummer (Centaur-Segelnummern beginnen mit CR); spätere Rümpfe tragen außerdem oben am Heck eine Lloyd’s-Rumpfnummer, deren letzte Ziffern das Baujahr angeben, frühe Centaurs offenbar keine. Manche Centaurs haben ihre Eigner aus dem Bausatz von 1971 fertiggestellt, ihre Ausrüstung kann also von den Listen abweichen.32,8,17

Videos & Anleitungen

Links zu YouTube, nichts eingebettet. Zuerst der Kanal des Herstellers, dann Kanäle, die wir für dieses Modell klar und korrekt fanden.

  • Kielbolzen einer Westerly Centaur (englisch) Video KeepTurningLeft · EN · 3 min
  • Ein Gutachter prüft die Kimmkiele einer Centaur von außen (englisch) Video The Marine Surveyor Notebook. Ben Sutcliffe marine · EN · 1 min
  • Himmel einer Westerly Centaur erneuern (englisch) Video Steve Jenkinson · EN · 20 min
  • Westerly Centaur: Rundgang mit dem Eigner (englisch) Video Oli Banks · EN · 13 min

Auf dem Marktplatz

Kategorie auf boatparts.app durchstöbern

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Quellen

  1. wiki.westerly-owners.co.uk/images/9/9a/Centaur_pricelist_1968.pdf
  2. wiki.westerly-owners.co.uk/images/8/8a/Centaur_pricelist_dec_1968.PDF
  3. wiki.westerly-owners.co.uk/images/d/d2/Fldr_Centaur_3.pdf
  4. wiki.westerly-owners.co.uk/images/3/35/Centaur_brochure_1971_2.PDF
  5. wiki.westerly-owners.co.uk/images/e/ea/Centaur-pricelist-dec-1974.pdf
  6. wiki.westerly-owners.co.uk/images/c/cc/WesterlyManual.pdf
  7. wiki.westerly-owners.co.uk/images/f/f6/CENTAUR_PURCHASE_ADVICE.pdf
  8. wiki.westerly-owners.co.uk/index.php?title=Centaur
  9. wiki.westerly-owners.co.uk/images/7/70/Centaur_pricelist_1977_1.PDF
  10. wiki.westerly-owners.co.uk/images/5/50/Centaur_pricelist_1978_1.PDF
  11. wiki.westerly-owners.co.uk/images/f/f1/Centaur_Pembroke_pricelist_sep_1979.PDF
  12. wiki.westerly-owners.co.uk/images/3/30/Centaur_pricelist_sep_1980.PDF
  13. wiki.westerly-owners.co.uk/images/b/bd/Centaur_brochure_1977_1.PDF
  14. wiki.westerly-owners.co.uk/images/f/f9/Prijslijst-1979-Centaur-Pembroke.pdf
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