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Service › Boots-Handbücher › Moody 376

Moody · Segelyacht

Moody 376

Die Moody 376 ist eine 11,53 m (37 ft 10 in) lange Mittelcockpit-Fahrtenyacht, konstruiert von Bill Dixon (Angus Primrose Ltd) und gebaut von Marine Projects (Plymouth) Ltd für A. H. Moody & Son; Moodys eigenes Modellarchiv datiert sie von 1987 bis August 1991 und zählt 313 Boote zusammen mit der Vorgängerin, der Moody 37 von 1985. Laut Werft ist sie die Moody 37 mit zusätzlicher Bade- und Einstiegsplattform: gleicher Rumpf, gleiches Rigg, gleiche Einteilung mit V-Kojen im Vorschiff, U-Pantry, zwei Nasszellen und Eignerkabine achtern. Es gab sie mit Flossenkiel (1,68 m Tiefgang), Scheel-Kiel (1,37 m) oder Hubkiel (1,22 m). Serienmotor war ein Thornycroft T80 mit 35 PS, der über ein Hurth-Getriebe eine Welle antreibt; Listen und Baubuch der Werft zeigen aber auch Thornycroft T98, T108 und T110, Perkins 4.108 und Prima M50 sowie den Volvo Penta 2003T, jeweils mit eigenem Propeller – schau also vor jeder Teilebestellung aufs Typenschild. Prospekt, Seiten des Eignerhandbuchs und die Zeichnungen der Werft sind in den Princess Records der Moody Owners Association erhalten.

  • Handbücher & Unterlagen
  • Ausrüstung & ihre Handbücher
  • Technische Daten
  • Gut zu wissen
  • Videos & Anleitungen
  • Auf dem Marktplatz

Handbücher & Unterlagen

Der Name Moody gehört seit 2007 zu HanseYachts, und die Bauwerft der 376, Marine Projects, heißt heute Princess Yachts. Außer Moodys archivierter Modellseite sind die verlinkten Unterlagen Scans in den Princess Records der Moody Owners Association: Prospekte, Seiten des Eignerhandbuchs, Listen und Zeichnungen, die Princess der Vereinigung 2012 überließ. Forum und Technikbibliothek der Vereinigung stehen Mitgliedern offen. Wir hosten keine Handbücher oder Zeichnungen.

  • Princess Records zur Moody 37 und 376: Prospekte, Seiten des Eignerhandbuchs, Listen und Zeichnungen der Werft als Scans (englisch) Handbuch-Portal moodyowners.org · EN
  • Moody 376 im Modellarchiv von Moody (moody.co.uk, 2006): Bauzeit, Stückzahl, Einteilung, Maße, Segelflächen und Motoren (englisch) Archivierte Herstellerseite web.archive.org · EN
  • Prospekt und Baubeschreibung der Moody 376 vom September 1988, dazu Prospekt und Baubeschreibung der Moody 37 und ein Test der Moody 37 aus Yachting World von 1985 (Scan; englisch) Inoffizielle Kopie moodyowners.org · PDF · EN
  • Seiten des Eignerhandbuchs (Ausgabe 3: Ankerwinde, Steuerung, Segel, Frischwasserplan der 376), Baubuch, Bootslisten der Werft mit Propellern, Anleitung zum Ab- und Anbau des Kiels, Schalttafelliste und Auspufftabelle (Scan; englisch) Inoffizielle Kopie moodyowners.org · PDF · EN
  • Zeichnungen von Marine Projects: inneres Vorstag und Babystag, Elektroinstallation (Moody 37), Anzugsschema der Kielbolzen der 376, Bugrolle, Kraftstofftank und Auspuff-Mischkästen (Scan; englisch) Inoffizielle Kopie moodyowners.org · PDF · EN
  • Allgemeine Daten der Moody- und Eclipse-Modelle aus dem Eignerhandbuch (Ausgabe 3): Moody 376 mit Flossen-, Scheel- und Hubkiel (Scan; englisch) Inoffizielle Kopie moodyowners.org · PDF · EN
  • Ankerwinden der Moody- und Eclipse-Modelle aus dem Eignerhandbuch (Ausgabe 3): Lofrans Royal für die 376 (Scan; englisch) Inoffizielle Kopie moodyowners.org · PDF · EN
  • Steuerungen aus dem Eignerhandbuch (Ausgabe 3): Whitlock Constellation 400 mit 36-Zoll-Rad für die 376 (Scan; englisch) Inoffizielle Kopie moodyowners.org · PDF · EN
  • Riggmaße (I, J, P, E) und Lucas-Segel aus dem Eignerhandbuch (Ausgabe 3) (Scan; englisch) Inoffizielle Kopie moodyowners.org · PDF · EN
  • Propellerliste von Marine Projects für Moody-, Sigma- und Eclipse-Yachten: Größen und Teilenummern je Motor (handschriftlich, Scan; englisch) Inoffizielle Kopie moodyowners.org · PDF · EN
  • Radsteuerungen je Modell: Lagerliste von Marine Projects mit Teilenummern (handschriftlich, Scan; englisch) Inoffizielle Kopie moodyowners.org · PDF · EN
  • Serienausrüstung der Moody- und Sigma-Yachten: Spalte Moody 37 mit Anker, Ankerwinde, Kühlschrank, Herd, Instrumenten und Winschen (Scan; englisch) Inoffizielle Kopie moodyowners.org · PDF · EN
  • Standardeinbau von Wellenbock und Stevenrohr bei Segelyachten, Zeichnung AB.129 von Marine Projects (Scan; englisch) Inoffizielle Kopie moodyowners.org · PDF · EN
  • Moody Owners Information Exchange: Technikforum und Bibliothek der Eignervereinigung (voller Zugang für Mitglieder; englisch) Handbuch-Portal moodyowners.info · EN
  • Mitgliedschaft in der Moody Owners Association: Voll- oder befristete Mitgliedschaft mit Zugang zu Technikbibliothek und Foren (englisch) Handbuch-Portal moodyowners.org · EN

Als „inoffizielle Kopie“ markiert: Der Hersteller veröffentlicht für dieses Modell kein Handbuch mehr, der Link führt zu einer Kopie bei Dritten. Wenn du an die Fassung des Herstellers oder eines Händlers kommst, nimm die.

Ausrüstung & ihre Handbücher

Standardausrüstung laut Werftunterlagen. Boote wurden mit Optionen bestellt und seither umgerüstet — prüfen, was wirklich an Bord ist.

TeilModellHandbuch / SeiteHinweis
MotorThornycroft T801,2,3,4Serie: 35 PS laut Baubeschreibung vom September 1988 und Moodys Archiv; 29 bhp bei 3000/min über ein Hurth-Getriebe 1,8:1 laut Bootsliste der Werft; Serie auch in den Auspufftabellen der Werft von 1987 und 1990—Zu diesem Motor verbaute die Werft einen Seewasserfilter mit ¾-Zoll-Gehäuse und den Edelstahl-Mischkasten für den Auspuff nach Zeichnung M376.036 (Ein- und Auslass 2 Zoll). Der Motor ist vom Gang zur Achterkabine aus zugänglich.
MotorThornycroft T981,2,3Option gegen Aufpreis: 47 PS laut Baubeschreibung vom September 1988 und Moodys Archiv; 36 bhp bei 3000/min über Hurth 1,8:1 laut Bootsliste; im Baubuch an mehreren Booten von 1987—Gleiche Wellenlänge wie beim T80, aber Seewasserfilter mit 1-Zoll-Gehäuse.
MotorThornycroft T110 · T1082,3,5T110 (50 PS) als Alternative in Moodys Archiv und in der Auspufftabelle der Werft vom Oktober 1990; der T108 der Moody 37 steht im Baubuch bei einigen Booten von Ende 1986—Die Propellerliste von Marine Projects nennt für den T110 rechtsdrehende Propeller 17 × 11 in mit 2 Flügeln oder 17 × 10 in mit 3 Flügeln.
MotorPerkins 4.1083,4Im Baubuch 1986–87 an mehreren Booten, vor allem für den Händler Bay Yachts; die Auspuffzeichnung vom September 1987 nennt ihn wie den T80 als SerienmotorPerkins 4.108 Teile- & WartungsseiteGleicher Auspuff-Mischkasten wie beim T80 (Zeichnung M376.036).
MotorVolvo Penta 2003T3,5Option: 43 PS bei 3200/min, Turbo, Getriebe 2,4:1 laut Bootsliste; ein Boot mit 2003T im Baubuch 1987; in der Auspufftabelle vom Oktober 1990Volvo Penta 2003 Teile- & WartungsseiteAuspuff-Mischkasten Typ 1 mit 2¼ Zoll Ein- und Auslass (Tabelle 1990). Beim Propeller widersprechen sich die Listen der Werft: 18 × 14 in mit 2 Flügeln linksdrehend laut Bootsliste, 16½ × 14 in rechtsdrehend laut Propellerliste.
MotorPerkins Prima M503,5Option: 50 bhp bei 3000/min mit Getriebe 2,1:1 laut Bootsliste; in der Auspufftabelle vom Oktober 1990—Propeller 17 × 12 in mit 3 Flügeln, rechtsdrehend, laut Bootsliste; die Propellerliste nennt 17 × 15 in mit 2 oder 17 × 14 in mit 3 Flügeln. Die Tabelle von 1990 zeigt einen Auspuffeinlass von 2½ Zoll.
GetriebeHurth3T80 und T98 über ein Hurth-Getriebe mit 1,8:1 (Bootsliste); der Typ ist nicht genannt—Die Welle hat eine aufgeklemmte Kupplung passend zum Hurth-Getriebe; den genauen Typ verrät das Getriebeschild.
Propeller16 × 11 × 2 RH (T80)3,5,1Bootsliste der Werft: T80 16 × 11 in mit 2 Flügeln, rechtsdrehend (D510 429, Guss aus hochfester Bronze); T98 17 × 11 in mit 2 Flügeln (D510 464) oder 17 × 10 in mit 3 Flügeln (D510 461), rechtsdrehend—Die Baubeschreibung von 1988 nennt einen zweiflügeligen Bronzepropeller; in der Propellerliste von Marine Projects heißt der T80-Propeller Aquasail. Andere Motoren brauchen andere Propeller (siehe Motorzeilen).
Welle & Stevenrohr1¼ in stainless shaft × 56¾ in3,1,6Bootsliste: dieselbe Welle für T80 und T98, mit aufgeklemmter Kupplung zum Hurth-Getriebe; GFK-Stevenrohr 17 in mit halbem Cutless-Lager; 1¼-Zoll-Wellenbock aus hochfester Manganbronze mit Gegenplatten und vier 12-mm-Bolzen—Ein Fernschmierer für die Stopfbuchse gehörte zur Serie (Baubeschreibung 1988). Wie die Werft Wellenböcke und Stevenrohre einlaminierte, zeigt die Zeichnung AB.129 von Marine Projects.
SteuerungWhitlock Constellation 400, 36 in7,8,3,1Eignerhandbuch (Ausgabe 3): Whitlock-Säulensteuerung Constellation 400 mit 36-Zoll-Rad; eine Lagerliste von Marine Projects nennt für die 376 die Constellation 100 (H160030)—Eine Notpinne gehört dazu. Ruderschaft 1¾ × 47¾ in im GFK-Ruderkoker mit O-Ringen oben und unten und einer Fußscheibe aus Polyacetal (Bootsliste); das Ruder hängt an einem großen Teilskeg.
AnkerwindeLofrans Royal9,1Eignerhandbuch (Ausgabe 3): Lofrans Royal für 8-mm-Kette (5/16 in); Simpson Lawrence Seawolf 520 nur als Option, die ab März 1991 ersetzt werden sollte; die Baubeschreibung von 1988 nennt eine HandankerwindeLofrans Royal Teile- & WartungsseiteDas Handbuch rät, die Kette zu markieren und vor Anker im Schwell die Last mit einer Leinen-Hahnepot auf eine Klampe statt auf die Winde zu legen.
AnkerPlough anchor, 15 fathoms of chain1,10Baubeschreibung 1988: Pflugscharanker mit 15 Faden Kette; Serienliste der Moody 37: Pflugscharanker 35 lb und 15 Faden (28 m) kalibrierte 5/16-Zoll-Kette—
Winschen2 × two-speed genoa sheet winches1,10Baubeschreibung 1988: zwei zweigängige Genuaschotwinschen mit Klemmen, Fallwinschen am Mast und eine Reffwinsch am Baum; Hersteller nicht genannt. Die Serienliste der Moody 37 nennt 2 × Lewmar 43C—
Mast & RiggAluminium mast and boom, double spreaders1,4Baubeschreibung 1988: silber eloxierter Aluminiummast und -baum, Bindereff mit drei Reffkauschen und Baumwinsch, stehendes Gut aus 1 × 19 Edelstahldraht; Bill Dixon beschreibt für die Moody 37 ein Rigg mit zwei Salingspaaren—Teil 3 der Princess Records enthält die Werftzeichnungen für ein inneres Vorstag und ein Babystag (Moody 37, 1985–87).
SegelLucas: mainsail + working jib1,11Baubeschreibung 1988: Großsegel mit drei Reffreihen und Arbeitsfock mit Stagreitern, dazu Segelsäcke und Großsegelpersenning; Eignerhandbuch (Ausgabe 3): alle Yachten mit Segeln von Lucas aus gewebtem Dacron—
InstrumenteStowe Navigator I · Navsounder1,10Baubeschreibung 1988: Steuerkompass, Logge Stowe Navigator I und Echolot Navsounder in der Konsole über dem Niedergang; Drehzahlmesser, Öldruck- und Kühlwassertemperaturanzeige sowie Amperemeter für den Motor—In der Serienliste der Werft hat die Moody 37 ein Echolot Navico ES120; eine handschriftliche Notiz dort nennt für die 376 die Navigator 1.
ToiletteMarine WC × 21,3Vordere Nasszelle mit Waschbecken und Dusche (elektrische Lenzpumpe); achtere Nasszelle an der Eignerkabine; Hersteller nicht genannt (Baubeschreibung 1988)—Der Kundendienst von Marine Projects verkaufte für die 376 einen Fäkalientank-Bausatz: Tank, zwei Whale-Pumpen mit Decksplatten, 1¼-Zoll-Dreiwegeventile und für einen Decksanschluss einen Absaugstutzen und eine 12-V-Zerhackerpumpe.
WasserpumpeFreshwater pump with strainer3,1Frischwasserplan im Eignerhandbuch: Pumpe mit Filter für Kalt- und Warmwasser unter Druck in Pantry und beiden Nasszellen; eigene Duschpumpe mit Filter in der vorderen Nasszelle—
BoilerCalorifier3Boiler mit Rückschlagventil, eingezeichnet im Frischwasserplan des Eignerhandbuchs—
HerdTwo-burner gas cooker with oven and grill1,10Baubeschreibung 1988: Zweiflammen-Gasherd mit Backofen, Grill und Edelstahl-Schutzbügel in der U-Pantry; Gaskasten und eine Gasflasche gehören dazu—Die Serienliste der Moody 37 nennt einen Herd Atlantic de Luxe (H203757).
KühlschrankRefrigerated ice box1,2,10Baubeschreibung 1988 und Moodys Archiv: gekühlte Eisbox in der Pantry; Hersteller nicht genannt—Die Serienliste der Moody 37 nennt ein Danfoss-Gerät mit 160 Litern (H205196).
Batterien2 × 12 V1,3Baubeschreibung 1988: Lichtmaschine am Motor lädt zwei Hochleistungsbatterien 12 V über einen Vier-Wege-Batterieschalter am Kartentisch; Schalttafel mit Sicherungsautomaten—Die Schalttafelliste von Marine Projects vom Juli 1987 nennt für die 376 eine 15-fach-Haupttafel (D308578, Zeichnung AB039); eine Rumpfanode übernimmt den Korrosionsschutz.
Landstrom240 V or 110 V (option)3Schalttafelliste vom Juli 1987: Landanschluss 240 V oder 110 V nur, wenn bestellt—
KraftstoffanlageSteel tank, approx. 204 l (45 gal)4Werftzeichnung M37.008 des Kraftstofftanks der Moody 376: etwa 45 Gallonen (204 l), Baustahl 2 mm, 29½ × 13¼ × 32 in; mit einer Zeichnungsänderung vom Juli 1989 ersetzte eine normale Tankanzeige mit 800-mm-Rohrgeber das Schauglas—Ansaugung und Rücklauf sind 3/8-Zoll-BSP-Muffen mit Tauchrohren, die ¾ Zoll über dem Boden enden; die Ablassschraube (3/8 Zoll BSP) sitzt so tief wie möglich, das Einfüllrohr hat 2 Zoll Außendurchmesser.
BilgepumpeDiaphragm pump1Baubeschreibung 1988: Membran-Bilgepumpe; Hersteller nicht genannt—
Feuerlöscher2 × dry powder + automatic (engine space)1Baubeschreibung 1988: zwei Pulverlöscher und ein automatischer Löscher im Motorraum—
BadeplattformTransom bathing platform with ladder1,2Der einzige Unterschied zur Moody 37: Bade- und Einstiegsplattform mit Badeleiter; zwei zu öffnende Fenster im Spiegel bringen Licht in die Achterkabine—
Luken & FensterFore, saloon, aft-cabin and two heads hatches1Baubeschreibung 1988: großes belüftetes Vorluk, zugleich Notausstieg, zu öffnende Luken über Salon, Achterkabine und beiden Nasszellen; zwei zu öffnende Fenster im Spiegel—
AntifoulingNavy blue, 3 × 2½ l1,12Baubeschreibung 1988: marineblaues Antifouling unter Wasser; die Mengenliste der Werft sieht für die 376 drei Dosen zu 2,5 Litern vor—
BeleuchtungNavigation and deck lights1Baubeschreibung 1988: Seitenlichter, Heck-, Dampfer- und Decksbeleuchtung; Leselampen an allen Kojen—
AudioanlageRadio cassette, 2 speakers1Baubeschreibung 1988: Radio mit Stereo-Kassettenspieler und zwei Lautsprechern im Salon—

Technische Daten

Bauzeit1987 bis August 1991 laut Moodys Archiv; im Baubuch von Marine Projects verlassen die Boote nach dem als letzte Moody 37 markierten (November 1986) die Werft ab Dezember 19862,3
Gebaute Einheiten313 einschließlich der Moody 37 (Moodys Archiv)2,13
VorgängerMoody 37 (Juni 1985 bis 1987 laut Moodys Archiv): derselbe Entwurf ohne Badeplattform13,2,1
KonstrukteurBill Dixon von Angus Primrose Ltd1,2
WerftMarine Projects (Plymouth) Ltd, Plymouth, England, seit 1973 Bauwerft für Moody; vertrieben von A. H. Moody & Son Ltd in Swanwick bei Southampton1,2,14
Länge über alles11,53 m (37 ft 10 in)1,2,15
Wasserlinienlänge9,53 m (31 ft 3 in)1,15
Breite3,81 m (12 ft 6 in)1,15
TiefgangFlossenkiel 1,68 m (5 ft 6 in); Scheel-Kiel 1,37 m (4 ft 6 in; in Moodys Archiv „shoal keel“); Hubkiel 1,22 m (4 ft 0 in)1,15,2
Verdrängung7373 kg (16250 lb) laut Prospekt und Moodys Archiv; 7820 kg in den allgemeinen Daten des Eignerhandbuchs (Ausgabe 3)1,2,15
Ballast2950 kg (6500 lb)1,15
KielFlossen-, Scheel- oder Hubkiel; das Anzugsschema der Werft für die 376 zeigt zehn Kielbolzen, die Anleitung zum Wiederanbau nennt 24-mm-Muttern; Ruder an einem großen Teilskeg1,4,3
RumpfWeißes GFK nach Lloyd’s-Vorschrift, jede Yacht mit einer Lloyd’s Hull Release Note; weißes Deck mit eingeformtem grauem Antirutschbelag1
Großsegel27,36 m² (294 sq ft)1,2
GenuaGenua Nr. 1: 49,61 m² (534 sq ft); Genua Nr. 2: 42,27 m² (455 sq ft); Arbeitsfock: 32,05 m² (345 sq ft); Fock Nr. 2: 19,93 m² (214,5 sq ft); Sturmfock: 10,22 m² (110 sq ft)1,2
Riggmaße (I, J, P, E)I 14,33 m, J 4,57 m, P 12,60 m, E 4,34 m11,1
Masthöhe über Wasser15,77 m (51 ft 9 in) von der Wasserlinie bis zum Masttopp laut Prospekt, 15,78 m laut Eignerhandbuch; Mastlänge 14,1 m (43 ft 3 in)1,15
Kraftstofftank204 l (45 imperiale Gallonen), ein Stahltank1,2,4
Wassertank250 l (55 imperiale Gallonen) in zwei Tanks unter den Salonsofas, verbunden durch eine Ausgleichsleitung1,2,3
MotorisierungThornycroft-T80-Diesel, 35 PS (29 bhp bei 3000/min laut Bootsliste der Werft), Wellenantrieb über ein Hurth-Getriebe1,2,3
MotorisierungenThornycroft T98 (47 PS) gegen Aufpreis; Thornycroft T110 (50 PS); Volvo Penta 2003T (43 PS); Perkins Prima M50 (50 bhp); das Baubuch 1986–87 zeigt außerdem den Thornycroft T108 und den Perkins 4.1081,2,3
KabinenVorschiffskabine mit V-Kojen, Salon mit U-Pantry und Kartentisch, Eignerkabine achtern mit Doppelkoje, Sofa und eigener Nasszelle; vordere Nasszelle mit Dusche1,2
Kojen7 (Moodys Archiv): zwei Einzelkojen im Vorschiff (mit Einlegeteil zur Doppelkoje), die Salonsofas, die Navigatorkoje im Gang nach achtern und die Doppelkoje der Achterkabine2,1

Gut zu wissen

  • Der Name Moody gehört seit 2007 zu HanseYachts; die Werftunterlagen der 376 stehen für alle offen in den Princess Records der Moody Owners Association: Prospekt und Baubeschreibung von 1988, Seiten des Eignerhandbuchs, Bootslisten, Baubuch und Zeichnungen der Werft. Vollmitglieder (28 £ im Jahr) und befristete Mitglieder – gedacht für Kaufinteressenten – bekommen dazu das Forum Information Exchange und die Technikbibliothek.16,17,18,19,14
  • Prüf vor der Bestellung von Propeller, Seewasserfilter oder Auspuffteilen, welcher Motor eingebaut ist: Für den serienmäßigen Thornycroft T80 sah die Werft einen rechtsdrehenden Zweiflügler 16 × 11 in und einen ¾-Zoll-Filter vor, für den T98 17 × 11 in und einen 1-Zoll-Filter, für Perkins Prima M50 und Volvo Penta 2003T wieder andere Größen – beim 2003T ist der Propeller in einer Werftliste links-, in einer anderen rechtsdrehend.3,5
  • Marine Projects schrieb für die 376 eine Anleitung zum Ab- und Anbau des Kiels: Kiel abstützen, Deckanstrich von den Muttern abklopfen, Muttern und Deckplatten abnehmen, Dichtmasse einschneiden und Hartholzkeile eintreiben; beim Anbau mit Rallibondite 2102 grundieren, Rubboseal-Dichtmasse 4 mm dick auftragen, Dichtwerg um jeden Bolzen legen und die 24-mm-Muttern (36-mm-Nuss) nach dem nummerierten Schema sofort, nach 24 und nach 48 Stunden anziehen. Die Drehmomente stehen auf dem Anzugsschema in Teil 3; nicht unter 5 °C arbeiten.3,4
  • Für einen neuen Kraftstofftank liefert die Werftzeichnung des 376-Tanks, was ein Tankbauer braucht: 29½ × 13¼ × 32 in, etwa 204 l, 2 mm Baustahl und die Lage von Ansaugung, Rücklauf, Einfüllstutzen, Entlüftung, Geber und Ablassschraube. Mit einer Zeichnungsänderung vom Juli 1989 ersetzten Tankanzeige und Rohrgeber das Schauglas.4
  • In den Bootslisten des Zulieferers für die Moody 37 (1986) und die 376 (1987) tragen Welle, Stevenrohr, Wellenbock, Ruderschaft, Ruderfußlager und Ruderkoker dieselben Lieferantennummern (ASIT 134, AST 0175, ASP 0221, MSR 0584, ASR 0585, MSR 0579); nur einige der Nummern von Marine Projects weichen ab.3

Videos & Anleitungen

Links zu YouTube, nichts eingebettet. Zuerst der Kanal des Herstellers, dann Kanäle, die wir für dieses Modell klar und korrekt fanden.

  • Eine Moody 376 von 1988, die zugleich das Zuhause der Eignerin ist: kurzer Rundgang (englisch) Video Lizzy Anne · EN · 5 min
  • Rundgang durch eine Moody 376 beim Verkauf über einen britischen Yachtmakler (englisch) Video Sailing Ocean Strider · EN · 12 min

Auf dem Marktplatz

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Quellen

  1. moodyowners.org/wp/princess-records/M37%20and%20376/Moody%2037%20+%20376%20Part%201.pdf
  2. web.archive.org/web/20061007082212/http://www.moody.co.uk/archive/26_boat.htm
  3. moodyowners.org/wp/princess-records/M37%20and%20376/Moody%2037%20+%20376%20Part%202.pdf
  4. moodyowners.org/wp/princess-records/M37%20and%20376/Moody%2037%20+%20376%20Part%203.pdf
  5. moodyowners.org/wp/princess-records/Moody%2037%20+%20376/Propellers.pdf
  6. moodyowners.org/wp/princess-records/Moody%2037%20+%20376/drw%20P-bracket%20instalation.pdf
  7. moodyowners.org/wp/princess-records/Moody%2037%20+%20376/Moody%20-%20steering.pdf
  8. moodyowners.org/wp/princess-records/Moody%2037%20+%20376/Wheel%20steering%20systems.pdf
  9. moodyowners.org/wp/princess-records/Moody%2037%20+%20376/Moody%20-%20windlasses.pdf
  10. moodyowners.org/wp/princess-records/Moody%2037%20+%20376/Standard%20items%20on%20Moody%20…
  11. moodyowners.org/wp/princess-records/Moody%2037%20+%20376/sails%20dimensions.pdf
  12. moodyowners.org/wp/princess-records/Moody%2037%20+%20376/Antifouling%20qty.pdf
  13. moodyowners.org/Moody_Archives/25_boat.htm
  14. moody-yachts.com/gb/history/
  15. moodyowners.org/wp/princess-records/Moody%2037%20+%20376/Moody%20-%20general%20specs.pdf
  16. moodyowners.org/princess-records/moody-37-and-376/
  17. moodyowners.org/princess-records/
  18. moodyowners.org/membership-information-and-news/joining-options/
  19. moodyowners.info/

Moody ist eine Marke ihres Inhabers; boatparts.app steht in keiner Verbindung dazu. Teilenummern dienen nur der Identifikation. Fehler gefunden? Schreib an mail@boatparts.app.

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