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Service › Boots-Handbücher › Valiant 40

Valiant · Segelyacht

Valiant 40

Die Valiant 40 ist ein 12,16 m (39 ft 10¾ in) langer Kutter mit Spitzgatt, den Robert Perry 1973 für Valiant Yachts in Seattle zeichnete: Flossenkiel mit außen angebrachtem Blei und Skeg-Ruder unter einem klassischen Kanu-Heck machten sie zum ersten ‚Performance Cruiser‘, 1997 kam sie in die American Sailboat Hall of Fame. Uniflite baute die Boote im Auftrag in Bellingham (Washington) ab Ende 1974 (die Baunummern beginnen bei 101), bis der Valiant-Händler Rich Worstell 1984 übernahm und die Produktion nach Gordonville in Texas an den Lake Texoma verlegte (erster Texas-Rumpf: 267); rund 200 entstanden, bis 1992/93 die Valiant 42 – derselbe Rumpf mit neuem Deck, Kiel und Bugspriet – sie ablöste. Die Uniflite-Rümpfe von etwa 1976 bis Anfang 1981 (Nummern 120 bis 249), deren Harz einen Flammschutzzusatz enthielt, sind für Blasen bekannt, die das ganze Laminat durchziehen können – beim Kauf zählt also die Baunummer. Der Motor wechselte über die Jahre – ein Westerbeke Four-107 bei den ersten Booten, dann auch der Perkins 4.108 und der Westerbeke 50, gegen Ende ein Volvo Penta 2003T, der die Welle über einen V-Antrieb treibt – und viele Boote wurden seither neu motorisiert, also lies vor der Teilebestellung das Typenschild. Ein Eignerhandbuch gibt es online nicht: Valiant Yachts hat im Januar 2011 den Bootsbau eingestellt, das Wissen bewahrt die Eignergruppe auf groups.io, und Westerbeke veröffentlicht weiterhin Handbücher und Teilelisten seiner alten Motoren.

  • Handbücher & Unterlagen
  • Ausrüstung & ihre Handbücher
  • Technische Daten
  • Gut zu wissen
  • Videos & Anleitungen
  • Auf dem Marktplatz

Handbücher & Unterlagen

Valiant Yachts hat 2011 den Bootsbau eingestellt; die Website zeigt noch die Daten der Valiant 40 aus dem Originalprospekt, den Abschiedsbrief und die Baubeschreibung der Valiant 42. Ein Eignerhandbuch ist nicht online, darum führen die übrigen Links zu archivierten Seiten der Gründer und der Hall of Fame, zur Eignergruppe, zu Bootstests und zu den Herstellern von Motoren und Beschlägen. Wir hosten keine Handbücher oder Zeichnungen.

  • Valiant 40 auf der Website der Werft: Daten aus dem Originalprospekt, mit Segelriss und Grundriss (englisch) Datenblatt valiantsailboats.com · EN
  • Brief von Valiant Yachts an die Eigner vom 22. Januar 2011: Ende des Neubaus, Ersatzteile und Refits sollen weiterlaufen (englisch) Pressemitteilung valiantsailboats.com · EN
  • Baubeschreibung Valiant 42: Bauweise, Motor, Elektrik und Wasser des Nachfolgers auf demselben Rumpf (englisch) Datenblatt valiantsailboats.com · EN
  • ‚Valiant Today‘: die Geschichte der Valiant 40 und die Bauweise der Werft, 2008 (archiviert, englisch) Archivierte Herstellerseite web.archive.org · EN
  • Seite der Valiant Yachts Owners Association mit dem Bericht der Mitgründerin Sylvia Dabney über die Anfänge der Valiant 40, 2001 (archiviert, englisch) Archivierte Herstellerseite web.archive.org · EN
  • Valiant-sailboats@groups.io: Eignergruppe für Valiant-Segelboote und Perry-Entwürfe (früher bei Yahoo Groups; Archiv für Mitglieder, englisch) Handbuch-Portal groups.io · EN
  • Robert Perrys Seite der Serienboote: die Valiant 40 und die anderen Valiant-Entwürfe (englisch) Produktseite perryboat.com · EN
  • American Sailboat Hall of Fame: Valiant 40, aufgenommen 1997 (archiviert, englisch) Archivierte Herstellerseite web.archive.org · EN
  • Gebrauchtboot-Test der Valiant 40 von Practical Sailor: Bauweise, Motor, Systeme, Rigg und die zwei Grundrisse (englisch) Bootstest practical-sailor.com · EN
  • Cruising World: Mark Schrader über die Valiant 40, mit Baunummern nach Werft und Harz (2002, englisch) Bootstest cruisingworld.com · EN
  • BoatUS-Bootsbericht des Gutachters Jack Hornor: Geschichte, Blasenbildung und Eckdaten (archiviert, englisch) Bootstest web.archive.org · EN
  • John Kretschmer zum Kauf einer gebrauchten Valiant 40: Motoren, Tanks, Püttings, Blasen (englisch) Bootstest offshoreyachts.com · EN
  • Practical-Sailor-Test der Valiant 42, des Nachfolgers (2006, englisch) Bootstest practical-sailor.com · EN
  • Westerbeke Four-107 / Westerbeke 40: Werkstatthandbuch, Teileliste, Datenblatt und Service-Bulletins (englisch) Handbuch-Portal westerbeke.com · EN
  • Westerbeke 50: Werkstatthandbuch, Teileliste, Datenblatt und Service-Bulletins (englisch) Handbuch-Portal westerbeke.com · EN
  • Westerbeke-Leitfaden zur Neumotorisierung, 2011: Leistung, Fundamentabstände und Maße alter und aktueller Motoren (4-107 und 4-108 → W40; englisch) Wartungsanleitung westerbeke.com · PDF · EN
  • Hydrovane-Einbauliste nach Bootstyp: Die Valiant 40 bekommt die L-Welle und HH-Halterungen, Zeichnung verfügbar (englisch) Einbauanleitung hydrovane.com · PDF · EN
  • Edson-Radsteuerung mit Kette und Seil: Planung, Einbau und Wartung (EB-381; englisch) Wartungsanleitung jacobemarine.com · PDF · EN

Ausrüstung & ihre Handbücher

Standardausrüstung laut Werftunterlagen. Boote wurden mit Optionen bestellt und seither umgerüstet — prüfen, was wirklich an Bord ist.

TeilModellHandbuch / SeiteHinweis
MotorWesterbeke Four-107 (Westerbeke 40)1,2,3,4Der Motor der ersten Boote (Kretschmer): vier Zylinder, 1,75 l (107 cu in), laut Westerbeke 40 PS bei 3000 U/min; später verkaufte Westerbeke ihn als Westerbeke 40Westerbeke-Werkstatthandbuch 20502, Westerbeke 40 (vormals Four-107), 8. Ausgabe 1980 (englisch)Westerbekes Werkstatthandbuch nennt 4-99, 4-107 und 4-108 als Entwicklungsstufen desselben Grundmotors, und der Leitfaden zur Neumotorisierung verweist bei 4-107 und 4-108 auf den W40. Werkstatthandbuch, Teileliste und Service-Bulletins stellt Westerbeke weiterhin bereit.
MotorPerkins 4.1081,5Einer der weiteren Motoren, die im Lauf der Produktion verbaut wurden (Kretschmer); Practical Sailor nennt Westerbeke, Perkins und Volvo als die Marken, die Valiant verbautePerkins 4.108 Teile- & WartungsseiteAuch der übliche Ersatzmotor: Mitgründer Stanley Dabney ersetzte den Westerbeke Four-107 seiner eigenen Valiant 40 nach 6500 Stunden durch einen Perkins 4.108 mit denselben Fundamentmaßen.
MotorWesterbeke 501,6,7,8Ein weiterer Motor aus dem Lauf der Produktion (Kretschmer): vier Zylinder, 1,80 l (110 cu in), laut Westerbeke 41 PS bei 3200 U/minWesterbeke-Werkstatthandbuch 23156, Westerbeke 50, 2. Ausgabe 1981 (englisch)Kretschmer nennt ihn einen notorisch launischen Motor. Auf Westerbekes W50-Seite stehen Werkstatthandbuch, Teileliste (1978) und Service-Bulletins.
MotorVolvo Penta 2003T5,1Gegen Ende der Produktion, bei den in Texas gebauten Booten: Das Testboot von Practical Sailor aus den späten 1980ern hatte den Dreizylinder-Turbo 2003T mit 42 PS bei 3000 U/min, V-Antrieb und Untersetzung 3:1Volvo Penta 2003 Teile- & WartungsseiteVolvo-Wassersammler-Auspuff mit hoch geführtem Schlauch; elastische Lager auf Aluminiumwinkeln, die durch die Schaum-Motorfundamente geschraubt sind. Bei 2400 U/min lief das Testboot in glattem Wasser 6 Knoten. Unsere Seite zum 2003 gilt auch für den 2003T.
GetriebeV-drive1,5,3,7Der Motor treibt die Welle über einen V-Antrieb (Kretschmer); zugänglich ist er hinter dem Niedergang und von der Achterkabine aus; V-Antrieb mit Untersetzung 3:1 beim Volvo-Testboot von Practical Sailor—Westerbeke lieferte den Four-107 und den W50 mit Walter-V-Antrieben hinter Paragon- oder Warner-Getrieben in mehreren Untersetzungen – lies vor der Bestellung von Dichtringen oder Teilen die Typenschilder von Getriebe und V-Antrieb.
Propeller2-blade fixed5Serienausstattung: ein fester Zweiblattpropeller—
PropellerMax-Prop (option)5Option: ein Zwei- oder Dreiblatt-Max-Prop mit Segelstellung, laut Practical Sailor besser unter Motor und unter SegelnMax-Prop-Drehflügelpropeller Teile- & Wartungsseite
KraftstoffanlageAluminium tanks, 90–110 US gal5,1,9Practical Sailor (Boot der späten 1980er): ein Aluminiumtank mit 341 l (90 US gal) oder bei Booten mit Generator zwei Satteltanks aus Aluminium mit zusammen 416 l (110 US gal); Kretschmer: etwa 379 l (100 US gal) in zwei Aluminiumtanks; Jack Hornor: 360 l (95 US gal)—Eine Tankanzeige sitzt am Kartentisch. Kretschmer warnt, dass die Aluminiumtanks älterer Boote schlecht gealtert sind und womöglich ersetzt werden müssen.
GeneratorNorthern Lights 5 kW (option)5Option: ein 5-kW-Dieselgenerator von Northern Lights hinter einer schallgedämmten Tür am hinteren Ende des Motorraums—Mit Generator verteilt sich der Diesel auf zwei Satteltanks; eine Typnummer nennt Practical Sailor nicht, also vor der Teilebestellung das Typenschild lesen.
WinschenLewmar · Barient5,1Lewmar-Winschen, ‚ausreichend groß‘ (Practical Sailor); Kretschmer nennt Lewmar und Barient unter Valiants Zulieferern über die Jahre. Fallwinschen entweder am Mast oder auf dem Kajütdach vor dem CockpitLewmar-Winschen Ocean & EVO Teile- & WartungsseiteDie Fockschotwinschen sitzen so, dass der Sprayhood-Bügel eine volle Kurbelumdrehung verhindert (Practical Sailor). Genua- und Fockschienen sind von Schaefer. Diese Winschen sind älter als Lewmars Ocean-Serie; unsere Lewmar-Seite verlinkt Lewmars Wartungshefte von 1982 und 1986 für ältere Winschen.
Mast & RiggSpar-Tech, keel-stepped10,5,1,11Die meisten Riggs kamen von Spar-Tech in Seattle (Mark Schrader): ein konischer, individuell geschweißter Aluminiummast mit Imron-Lackierung (Practical Sailor), wie jeder Valiant-Mast auf dem Kiel stehend. Frühe Boote hatten einen längeren Baum mit Schot am Baumende, spätere einen kürzeren Baum, ein etwas höheres Rigg und einen Traveller in Baummitte—Der Mast steht auf einem geschweißten H-Träger aus ½-Zoll-Aluminiumplatten (13 mm), der mit den Bodenwrangen verschraubt ist, mit einer Zugstange zum Deck, damit das Deck nicht arbeitet (Practical Sailor). Die Schot am Baumende verstärkte die Luvgierigkeit; die Schotführung in Baummitte entlastete das Ruder und machte das Cockpit frei (Kretschmer).
Mast & RiggNavtec rod rigging5,1Boot von Practical Sailor: durchgehendes Navtec-Stabrigg, Kutterstag und Zwischenwanten aus Draht – sie nehmen statt Backstagen die Last der Fock auf; ein hydraulischer Navtec-Achterstagspanner war Option. Kretschmer: Stabrigg war bei späteren Booten eine Option—Kretschmer rät, die originalen Riggbeschläge zu ersetzen und Stabrigg-Endbeschläge, die älter als etwa 15 Jahre sind, vom Rigger prüfen zu lassen. Ein Schnellverschluss für das Kutterstag war als Option zu haben, so lässt sich das Boot auch als Slup segeln.
SegelCutter: main, yankee, staysail5,1,12,9Echtes Kutterrigg mit weit achtern stehendem Mast: kleines Großsegel mit 28,4 m² (306 sq ft) und großes Vorsegeldreieck für einen hoch geschnittenen Yankee und eine Fock; 71,7 m² (772 sq ft) bei 100 % Vorsegeldreieck—Practical Sailor findet das Boot gut ausbalanciert und leicht zu handhaben, auch zu zweit mit zwei Vorsegeln; die leichte Luvgierigkeit hilft der Windsteuerung (Kretschmer).
SteuerungEdson pedestal, radial drive5,1Edson-Radsteuerung mit Radialscheibe, zugänglich aus der Cockpitbackskiste; Notpinne um 90° versetzt, damit das Rad bleiben kann; Ruderschaft aus Edelstahl, 44 mm (1¾ in), in drei Lagern (Fingerling, Rumpfdurchführung, oberer Halter)Edson-Ketten- und Seilsteuerungen: Planung, Einbau und Wartung (EB-381; englisch)Practical Sailor findet an der Notpinne keinen bequemen Sitzplatz. Edsons Leitfaden für Ketten- und Seilsteuerungen beschreibt Kontrolle, Seilspannung und Schmierung.
AnkerBow roller(s), chain pipe1,5,13Frühe Boote hatten eine einzelne Bugrolle, spätere eine doppelte (Kretschmer); ein geteilter Kettenkasten im Bug, aus dem ein PVC-Rohr die Kette in ein Fach unter der Vorschiffskoje führen kann (Practical Sailor)—Das PVC-Kettenrohr verklemmt leicht; manche Eigner schneiden oben Eingriffsschlitze hinein. Die Doppelrolle wird mit einer Rollfock eng. Patrick Childress hat die Kette auf seiner Valiant 40 tiefer und weiter achtern untergebracht (Video).
Luken & FensterLewmar5,10Lewmar-Luken, außer dem Niedergangsluk, das Valiant aus GFK und Lexan baute; zwei Dorade-Lüfter und ein Pilzlüfter (Boot von Practical Sailor)—Laut Mark Schrader verwendete Valiant über die Jahre Fenster und Luken verschiedener Hersteller – vor der Bestellung von Dichtungen oder Scheiben also nachmessen.
HerdRegal, 4 burners + oven5,1Boot von Practical Sailor: serienmäßig ein Regal-Propanherd mit vier Flammen, Backofen und Grill, ein Force 10 als Option; Kretschmer beschreibt einen Dreiflammenherd in der U-förmigen Pantry—Laut Kretschmer haben manche Eigner den Herd erneuert.
GasanlagePropane, 2 × 11 lb5Zwei Propanflaschen zu 11 lb (5 kg) in einer belüfteten Achterpiek-Backskiste—Practical Sailor würde für lange Törns zwei 20-lb-Flaschen vorziehen; Eigner haben sichere Halterungen an Deck für weitere nachgerüstet.
KühlschrankIcebox5,1Eine große Kühlbox gegenüber den Spülen, mit etwa 5 cm (2 in) Schaum im Deckel und 7,5 cm (3 in) an den Seiten isoliert—Practical Sailor hält die Isolierung für die Tropen für zu dünn; manche Boote haben inzwischen Kühlschrank oder Gefrierfach nachgerüstet (Kretschmer).
WasserpumpePressure water, hot and cold5Druckwasser warm und kalt serienmäßig auf dem Boot von Practical Sailor; eine Whale-Fußpumpe an Pantry oder Toilette, für Süß- oder Salzwasser, war Option—Practical Sailor hält eine Fußpumpe für Langfahrt für unverzichtbar.
BilgepumpePAR 36600 · Whale Gusher5Serienmäßige elektrische Bilgepumpe: PAR 36600 mit etwa 30 l/min (8 US gal pro Minute); eine Whale Gusher als Handpumpe am vorderen Ende der Cockpitwanne—Practical Sailor hält die elektrische Pumpe für einen Notfall für unzureichend und empfiehlt eine zweite elektrische Pumpe.
Batterien2 × 105 Ah5Serienmäßig zwei zyklenfeste Batterien mit 105 Ah, zwei weitere mit 105 Ah parallel als Option—Viele Eigner haben die Anlage auf zwei getrennte Verbraucherbänke mit je 180–200 Ah umgebaut und eine größere Lichtmaschine eingebaut.
Landstrom110 V AC · 12 V DC5110 V Wechselstrom und 12 V Gleichstrom, geschaltet an einer eigenen Verteilertafel neben dem Kartentisch; farbcodierte Verkabelung nach ABYC, im PVC-Rohr zum Motorraum geführt—Seeventile, Propellerwelle und alles Metall unter Wasser sind mit einer 15 × 15 cm (6 × 6 in) großen, in den Rumpf eingelassenen Zinkanode verbunden; Püttings und Mastfuß sind zum Blitzschutz mit den Kielbolzen geerdet.

Technische Daten

Bauzeit1973 von Robert Perry entworfen; erstes Boot Ende 1974 zu Wasser gelassen (Kretschmer; Hall of Fame und Practical Sailor nennen 1973); bis 1984 bei Uniflite in Bellingham (Washington) gebaut, danach bei Valiant Yachts – erst einige Rümpfe in Washington, dann in Texas –, bis 1992 die Valiant 42 übernahm (1993 in manchen Berichten)14,1,15,5,9,10,16
Gebaute EinheitenEtwa 200 (Hall of Fame, Jack Hornor); die Baunummern reichen von 101 (dem ersten Boot) bis etwa 300: Uniflite baute 159 zwischen 1975 und 1984, die in Texas gebauten Boote sind die Rümpfe 267 bis 300 (Mark Schrader)15,9,10
KonstrukteurRobert H. Perry, nach den Wünschen der Valiant-Gründer Nathan Rothman sowie Stanley und Sylvia Dabney; Perry nennt sie den Grundstein seines Konstruktionsbüros14,17,1
WerftUniflite Inc., Bellingham (Washington), im Auftrag von Valiant Yachts aus Seattle (später im Besitz von Sam Dick Industries, dann von Uniflite); ab 1984 Valiant Yachts unter Rich Worstell in Gordonville (Texas) am Lake Texoma, das im Januar 2011 den Bootsbau einstellte5,9,17,18
VersionenTief- oder Flachkiel, in beliebigem Tiefgang zwischen 1,57 und 1,83 m in 5-cm-Schritten gebaut; der Kiel wurde zweimal neu gezeichnet; frühe Boote mit längerem Baum und Schot am Baumende, später mit Traveller in Baummitte; zwei Innenausbauten: der ursprüngliche mit V-Koje, Toilette vorn und Doppelkabine achtern an Backbord, oder eine Doppelkabine vorn an Backbord, Hundekoje an Steuerbord und Toilette achtern5,10,1,9
Länge über alles12,16 m (39 ft 10,75 in)12,9
Wasserlinienlänge10,36 m (34 ft 0 in)12,9
Breite3,76 m (12 ft 4 in)12,9
Tiefgang1,83 m (6 ft 0 in); Flachkiel 1,60 m (5 ft 3 in); Practical Sailor: beliebig von 1,57 m (5 ft 2 in) bis 1,83 m in 5-cm-Schritten (2 in)12,5,9
Verdrängung10,2 t (22500 lb); Verdrängungs-Längen-Verhältnis 25512,9
Ballast3,49 t (7700 lb) Außenballast aus Blei, Ballastanteil 34 %12
KielModifizierter Flossenkiel, ein Bleiguss, der an einen Kielstummel geschraubt ist; Ruder am Skeg; der Skeg ist ein Stahlgerüst in einer schaumgefüllten GFK-Schale, an den Rumpf geklebt und geschraubt statt mit einlaminiert12,5,1
Segelfläche71,7 m² (772 sq ft) bei 100 % Vorsegeldreieck, Kutterrigg; Segelfläche-Verdrängungs-Verhältnis 15,212,9
Großsegel28,4 m² (306 sq ft)5
MotorisierungenWesterbeke Four-107 (40 PS) bei den ersten Booten; außerdem Perkins 4-108 und Westerbeke 50 (41 PS); gegen Ende ein Volvo Penta 2003T (42 PS); Einbau mit V-Antrieb1,5,3,7
KraftstofftankEtwa 341–416 l (90–110 US gal) in Aluminium: ein Tank mit 90 US gal oder bei Booten mit Generator zwei Satteltanks mit zusammen 110 US gal (Practical Sailor); etwa 100 US gal in zwei Tanks (Kretschmer); 95 US gal (Jack Hornor)5,1,9
Wassertank454 l (120 US gal) laut Jack Hornor; 530 l (140 US gal) in zwei Polyethylentanks unter den Salonsofas beim Boot der späten 1980er von Practical Sailor; ältere Boote haben Wassertanks aus Aluminium9,5,1
KabinenZwei abgeschlossene Doppelkabinen: die V-Koje vorn (oder im zweiten Grundriss eine Doppelkoje an Backbord) und eine Achterkabine an Backbord neben dem Niedergang; eine Toilette mit Dusche1,5,10
KojenV-Koje mit Einlegeteil zur Doppelkoje, Doppelkoje achtern, zwei Salonsofas als Seekojen (das backbordseitige lässt sich zu einer schmalen Doppelkoje von 2,03 × 0,97 m ausziehen) und Lotsenkojen über den Sofas oder stattdessen Regale5,1
RumpfMassiver, handlaminierter GFK-Rumpf, Deck mit Balsakern und eingeformtem Antirutschmuster; das Harz der Uniflite-Rümpfe 120 bis 249 enthält einen Flammschutzzusatz (Mark Schrader); seit 1984 Isophthalsäureharz und -gelcoat mit einer Epoxid-Sperrschicht von etwa 0,53 mm (21 mils, acht Schichten) unter der Wasserlinie5,10,1
NachfolgerValiant 42 (1992/93): derselbe Rumpf mit neuem Deck, überarbeitetem Kiel, mehr Ballast, höherem Rigg mit zwei Salingen und einem Bugspriet aus Edelstahl, der etwa 0,6 m (2 ft) hinzufügt19,5,9,17
AuszeichnungenAmerican Sailboat Hall of Fame, 199715,14

Gut zu wissen

  • Ermittle zuerst die Baunummer. Laut Mark Schrader mischte Uniflite dem Harz der Rümpfe 120 bis 249 (gebaut etwa 1976 bis Anfang 1981) ein Flammschutzmittel bei, und die meisten davon bekamen Blasen; die Rümpfe 250 bis 266 haben normales Harz, die in Texas gebauten Boote beginnen bei 267. Gutachter Jack Hornor fand Blasen durch das ganze Laminat, auch über der Wasserlinie, und oft erfolglose Reparaturen, auch wenn nur bei weniger als einem Fünftel aller Boote schwere Schäden gemeldet wurden; Mitgründer Stanley Dabney sagt, ein schwerer Fall heißt, den Rumpf bis auf eine Schale abzuschälen und neu zu laminieren.10,9,1
  • Lies vor der Teilebestellung das Typenschild des Motors: Die ersten Boote hatten einen Westerbeke Four-107, spätere einen Perkins 4.108 oder einen Westerbeke 50, die späten Texas-Boote einen Volvo Penta 2003T, und viele wurden seither neu motorisiert. Westerbeke veröffentlicht weiterhin Handbücher und Teilelisten für den Four-107/W40 und den W50, und sein Leitfaden zur Neumotorisierung verweist bei 4-107 und 4-108 auf den W40; Stanley Dabney ersetzte den Four-107 seines eigenen Boots durch einen Perkins 4.108 mit denselben Fundamentmaßen.1,5,2,6,20
  • Prüf die Tanks: Kretschmer warnt, dass die Diesel- und Wassertanks aus Aluminium älterer Boote schlecht gealtert sind und womöglich ersetzt werden müssen; spätere Boote haben Polyethylen-Wassertanks unter den Sofas mit großen Inspektionsdeckeln. Patrick Childress, der mit einer Valiant 40 von 1976 die Welt umrundete, zeigt in einem Video, wie er undichte Wassertanks mit Epoxid und Farbe repariert hat, statt sie zu ersetzen.1,5,13
  • Sieh dir Püttings und das Deck darum genau an: Laut Kretschmer waren die Püttings früher Boote eher schwach und eine Verstärkung wert, das Deck mit Balsakern kann sich um sie herum ablösen, originale Riggbeschläge sollten ersetzt werden, und Stabrigg, das älter als etwa 15 Jahre ist, gehört vom Rigger geprüft. Die Püttings sind Edelstahlbänder durch das Deck, an einlaminierte Knie geschraubt und eines an das Hauptschott, alle gut zugänglich (Practical Sailor).1,5
  • Valiant schraubte seine Bronze-Kugelhähne direkt auf die Gewindeenden der Borddurchlässe; Practical Sailor empfiehlt stattdessen Seeventile mit Flansch, die durch den Rumpf geschraubt sind. Alles Metall unter Wasser ist an eine einzige eingelassene Zinkanode angeschlossen – lass bei einem älteren Boot die Potenzialverbindung auf Fehlströme und die Anoden auf ihre Eignung prüfen.5
  • Ein Eignerhandbuch ist nicht online. Als Valiant Yachts im Januar 2011 den Neubau beendete, wechselten Mitarbeiter zur Schwesterfirma Cedar Mills Marina, und die Werft kündigte an, weiter Ersatzteile zu liefern; Eigner tauschen ihr Wissen in der Gruppe Valiant-sailboats auf groups.io aus, deren Archiv Mitgliedern offensteht. Zur Selbststeuerung: Hydrovanes Einbauliste führt die Valiant 40 (L-Welle, HH-Halterungen, mit Einbauzeichnung).18,21,22

Videos & Anleitungen

Links zu YouTube, nichts eingebettet. Zuerst der Kanal des Herstellers, dann Kanäle, die wir für dieses Modell klar und korrekt fanden.

  • Die fünf besten klassischen Fahrtenyachten, mit der Valiant 40: worauf du beim Gebrauchtkauf achten solltest (englisch) Video Practical Sailor · EN · 9 min
  • An Deck einer Valiant 40 mit Weltumsegler Patrick Childress: Püttings, Bugrolle, Windsteuerung und andere Umbauten (Teil 1 von 3; englisch) Video Sailing Brick House, Osprey, RVing & a Tiny Home! · EN · 24 min
  • Unter Deck einer Valiant 40: Pantry, Toilette, Bilgepumpen und Fußpumpen (Teil 2 von 3; englisch) Video Sailing Brick House, Osprey, RVing & a Tiny Home! · EN · 19 min
  • Reparaturen in Eigenregie an einer Valiant 40: Wassertanks, Kettenkasten und Toilettenwartung (letzter Teil der Tour; englisch) Video Sailing Brick House, Osprey, RVing & a Tiny Home! · EN · 13 min

Auf dem Marktplatz

Kategorie auf boatparts.app durchstöbern

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Quellen

  1. offshoreyachts.com/buying-a-used-valiant/
  2. westerbeke.com/Category/4-107/5399ADA2DAF73A26740BF776
  3. westerbeke.com/advanced%20specs/w107.pdf
  4. westerbeke.com/technical%20manual/020502%20technical%20manual%20wb%2040-wpds%20ed.%208.pdf
  5. practical-sailor.com/sailboat-reviews/valiant-40-reshaping-the-cruising-hull/
  6. westerbeke.com/Category/W50/5399ADA2DAF73A26740BF778
  7. westerbeke.com/advanced%20specs/w50_2.pdf
  8. westerbeke.com/technical%20manual/23156_rev2_w50_tech_manual.pdf
  9. web.archive.org/web/20121108153949/http://www.boatus.com/jackhornor/sail/Valiant40.asp
  10. cruisingworld.com/sailboats/valiant-40/
  11. web.archive.org/web/20080406015012/http://www.valiantsailboats.com:80/mac/mactoday.htm
  12. valiantsailboats.com/val40.htm
  13. youtube.com/watch?v=bRofFfb37eg
  14. perryboat.com/productionboats/productionboats.html
  15. web.archive.org/web/20130212101633/http://www.sailamerica.com/halloffame/valiant40.asp
  16. goodoldboat.com/bob-perry-profile/
  17. web.archive.org/web/20011024053710/http://valiantyachts.com:80/Association.htm
  18. valiantsailboats.com/
  19. practical-sailor.com/sailboat-reviews/used_sailboats/valiant-42
  20. westerbeke.com/replacementguide/Engine%20Replacement%20Guide%2011-11.pdf
  21. groups.io/g/Valiant-sailboats
  22. hydrovane.com/wp-content/uploads/2026/05/Installation-Listing-up-to-2026.pdf

Valiant ist eine Marke ihres Inhabers; boatparts.app steht in keiner Verbindung dazu. Teilenummern dienen nur der Identifikation. Fehler gefunden? Schreib an mail@boatparts.app.

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