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Service › Boots-Handbücher › Hallberg-Rassy 36

Hallberg-Rassy · Segelyacht

Hallberg-Rassy 36

Die Hallberg-Rassy 36 ist eine Fahrtenyacht von Germán Frers, gebaut von Hallberg-Rassy in Ellös (Schweden) von 1989 bis 2003: nach Werftangaben 602 Boote, mit untergebolztem Bleikiel, an Deck stehendem Seldén-Rigg mit zwei Salingspaaren und einer Achterkajüte, die man durch einen Durchgang am Motorraum vorbei erreicht. Die Baunummern 1 bis 256 (1989–1994) sind die Mk I mit schmalem Heck und 10,87 m Rumpflänge; ab Nummer 257 wurde das hintere Drittel zur Mk II umgezeichnet, mit integrierter Badeplattform, 30 cm breiterem Heck und 11,31 m Rumpflänge, während Kiel, Ruder, Rigg und Motoreinbau gleich blieben. Jede HR 36 hat einen Vierzylinder-Diesel von Volvo Penta mit Wellenantrieb: in den Werftunterlagen bis 1999 den MD22 (42 kW/57 PS), ab 2000 den MD22P und ab Modelljahr 2002 den D2-55 (41 kW/55 PS). Lies also vor der Teilebestellung das Typenschild. Ein Eignerhandbuch zur HR 36 veröffentlicht die Werft nicht, wohl aber Baubeschreibungen, Schaltplan, Plan der Rumpfdurchlässe und Prospekte auf ihrer Seite der früheren Modelle; Ersatzteile liefert Hallberg-Rassy Parts AB, und Nachfolgerin ist die Hallberg-Rassy 37 (2003–2012).

  • Handbücher & Unterlagen
  • Ausrüstung & ihre Handbücher
  • Technische Daten
  • Gut zu wissen
  • Videos & Anleitungen
  • Auf dem Marktplatz

Handbücher & Unterlagen

Die Links führen zu den Unterlagen von Hallberg-Rassy — teils als archivierte Kopien von Seiten, die der Hersteller inzwischen abgeschaltet hat. Wir hosten keine Handbücher oder Zeichnungen.

  • Hallberg-Rassy 36 auf der Werftseite der früheren Modelle (Datenblatt, Mk I/Mk II, alle Downloads) Produktseite hallberg-rassy.com · EN · DE
  • Standardbaubeschreibung HR 36, Version mit D2-55 (Rumpf, Rigg, Systeme, Elektrik, loses Zubehör; englisch) Datenblatt hallberg-rassy.com · PDF · EN
  • Standardbaubeschreibung HR 36, Version mit MD22P Datenblatt hallberg-rassy.com · PDF · DE
  • Schaltplan HR 36, 11 Blätter (Hauptstromkreis, 12-V-Tafel, Licht; Extras: zweite Lichtmaschine, Bugstrahlruder, Kühl-/Gefrierbox, Ankerwinde, 230 V; englisch) Schaltplan hallberg-rassy.com · PDF · EN
  • Plan der Rumpfdurchlässe der Standard-HR-36 (13 Positionen; englisch) Wartungsanleitung hallberg-rassy.com · JPG · EN
  • Wellenlager (Cutlass) wechseln, ohne die Welle zu ziehen (Hallberg-Rassy, 2004; englisch) Wartungsanleitung hallberg-rassy.com · PDF · EN
  • Bedienungsanleitung für alle Modelle (2026); die Werft empfiehlt sie auch für ältere Frers-Konstruktionen (englisch) Betriebsanleitung hallberg-rassy.com · PDF · EN
  • Handbuchseite: allgemeines Handbuch, Seldén-Mast- und Riggratgeber, Links zu Volvo-Penta-Handbüchern (englisch) Handbuch-Portal hallberg-rassy.com · EN
  • FAQ der Werft: Anzugsmomente der Kielbolzen, Rumpfdurchlässe, Teakdeck-Reparatur, Baunummer vor 1998 (englisch) Wartungsanleitung hallberg-rassy.com · EN
  • Hallberg-Rassy-NewsLetter seit 1995: Verbesserungen je Modelljahr, Eignerfragen (englisch) Handbuch-Portal hallberg-rassy.com · EN
  • Ersatzteile und Zubehör: Hallberg-Rassy Parts AB in Ellös, mit Link zum Webshop (englisch) Ersatzteil-Shop hallberg-rassy.com · EN
  • Hallberg-Rassy Owners Association (Großbritannien): Forum und technische Bibliothek für Mitglieder (englisch) Handbuch-Portal hroa.co.uk · EN
  • Baubeschreibung der Werft von 1999 (MD 22, Webasto, Solimar-Steuerung, 50-A-Lichtmaschine; englisch) Archivierte Herstellerseite web.archive.org · EN
  • Baubeschreibung der Werft vom Oktober 2000 (MD 22P, Furlex 300 S, Elvström-Segel; englisch) Archivierte Herstellerseite web.archive.org · EN
  • Baubeschreibung der Werft vom Februar 2002 (D2-55, Webasto Air Top 3500; englisch) Archivierte Herstellerseite web.archive.org · EN
  • Mk-I-Seite der Werft von 2000: Unterschiede zwischen Mk I und Mk II (englisch) Archivierte Herstellerseite web.archive.org · EN
  • Farbprospekt HR 36 Mk I (Scan, mit Daten und Segelflächen) Prospekt hallberg-rassy.com · PDF · DE · EN
  • Gesamtprospekt 1993 (HR-36-Seite mit Daten; englisch, deutsch) Prospekt hallberg-rassy.com · PDF · EN · DE
  • Gesamtprospekt 1996 (Daten der HR 36 Mk II, Batterien und Tanks in der Modelltabelle; englisch, deutsch) Prospekt hallberg-rassy.com · PDF · EN · DE
  • Gesamtprospekt 2003, August 2002 (HR 36 mit D2-55; englisch, deutsch) Prospekt hallberg-rassy.com · PDF · EN · DE
  • Einige Gedanken zur neuen HR 36: Vergleich mit der HR 352 (Scan) Pressemitteilung hallberg-rassy.com · PDF · DE
  • Stabilitätskurve (GZ), Standardkiel (englisch) Datenblatt hallberg-rassy.com · JPG · EN
  • Stabilitätskurve (GZ), Flachkielversion (englisch) Datenblatt hallberg-rassy.com · JPG · EN
  • Skizze Winterlagerbock, Seite 1 (Böcke vorn und achtern; schwedisch, englisch) Wartungsanleitung hallberg-rassy.com · JPG · SV · EN
  • Skizze Winterlagerbock, Seite 2 (Seitenansicht und Kielklötze; schwedisch, englisch) Wartungsanleitung hallberg-rassy.com · JPG · SV · EN

Ausrüstung & ihre Handbücher

Standardausrüstung laut Werftunterlagen. Boote wurden mit Optionen bestellt und seither umgerüstet — prüfen, was wirklich an Bord ist.

TeilModellHandbuch / SeiteHinweis
MotorVolvo Penta MD22, 42 kW (57 hp)1,2,3,4Mk-I-Prospekt (1989), Gesamtprospekte 1993 und 1996 und Baubeschreibung von 1999: MD 22 mit 42 kW/57 PS (bei 4000/min laut Baubeschreibung 1999)Volvo Penta MD22 Teile- & WartungsseiteFrischwassergekühlt, auf Gummilagern mit wassergekühltem Gummiauspuff und Schalldämpfer; Filter und Serviceseite liegen zum Durchgang in die Achterkajüte. Betriebsstundenzähler im Cockpit.
MotorVolvo Penta MD22P, 42 kW (57 hp)5,6,7,8Baubeschreibungen der Werft von Juli 2000 bis Februar 2001 und die deutsche StandardbaubeschreibungVolvo Penta MD22 Teile- & WartungsseiteDas heutige Datenblatt der Werft nennt für die HR 36 „MD22P oder D2-55“, und ihre Mk-I-Seite von 2000 gibt sogar für die Mk I den MD 22 P an, während die Mk-I-Prospekte MD 22 sagen. Unsere MD22-Seite deckt beide ab und zeigt, welche Seewasserpumpe und welchen Ölfilter jede Version hat.
MotorVolvo Penta D2-55, 41 kW (55 hp)9,10,11,12,7Ab der Werftseite vom November 2001 (Modelljahr 2002) bis zum Bauende 2003; 2,2 lVolvo Penta D2-55 Teile- & WartungsseiteGleicher Einbau wie zuvor: Gummilager, wassergekühlter Gummiauspuff, Frischwasserkühlung, fester Dreiblattpropeller.
Propeller3-blade fixed4,10,12,6Serie in allen Baubeschreibungen ab 1999 und in der heutigen englischen und deutschen Standardbaubeschreibung—Wellenantrieb; Hersteller und Größe des Propellers nennt die Werft nicht, miss also Durchmesser, Steigung und Wellenkonus vor der Bestellung.
Welle & StevenrohrStern gland + cutlass bearing in bronze housing6,13,14Deutsche Standardbaubeschreibung (MD22P): wartungsfreie Stopfbuchse; HR-Anleitung vom Dezember 2004 für das äußere Lager—Das Gummilager steckt in einer Bronzehülse, gehalten von Madenschrauben in einem in den Rumpf geschraubten Bronzegehäuse. HRs allgemeines Handbuch für Boote mit Welle: nach dem Kranen die Gummimanschette der Stopfbuchse zusammendrücken, damit sie sich mit Wasser füllt, sonst läuft sie trocken.
WinschenLewmar 48 CST (sheets) · Lewmar 16 CST × 2 (halyards)4,12,6,15Baubeschreibungen 1999–2002 und die heutigen Standardbaubeschreibungen, alle selbstholend; das Einführungsblatt von 1989 nennt selbstholende Schotwinschen 46 und Fallwinschen 30 ohne HerstellerLewmar-Winschen Ocean & EVO Teile- & WartungsseiteDie Genuaschoten laufen über Lewmar-Umlenkblöcke; die Holepunkte auf Lewmar-Schienen sind vom Cockpit aus verstellbar. Großschot 6:1 auf einer Schiene hinter dem Cockpit.
RollreffanlageSeldén Furlex 300 S5,10,12,4,16Als 300 S genannt in den Baubeschreibungen ab Juli 2000 und in den heutigen Standardbaubeschreibungen; die Baubeschreibung von 1999 sagt nur „Seldén Furlex“Seldén Furlex Teile- & WartungsseiteHR-Newsletter 1999: Zeigt das gereffte Segel diagonale Falten vom Hals aus, wurde der Halswirbel in falscher Stellung eingehakt; dreh ihn vor dem Anschlagen des Halses eine volle Umdrehung gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag.
Mast & RiggSeldén, deck-stepped, 2 spreaders4,12,6,17Baubeschreibungen 1999–2002 und heute: vordere und achtere Unterwanten 8 mm, Oberwanten unten 10 mm und oben 8 mm, Mittelwanten, Vor- und Achterstag 8 mm; die deutsche Baubeschreibung nennt dazu einen Seldén-RodkickSeldén: Hinweise zum Riggen und Trimmen deines Seldén-Masts (595-540-E, englisch)Der Mast steht an Deck über einem verstärkten Schott mit massiver Mahagoni-Stütze darunter; die Mastkabel laufen durch ein Rohr zu einem Anschlusskasten im Toilettenraum. HR verlinkt dieses Seldén-Handbuch auf seiner Handbuchseite.
SegelElvström Offshore: main + furling jib4,5,12Elvström Sails (Dänemark) genannt ab der Baubeschreibung vom Juli 2000; 1999: „ein führender Segelmacher“—Zwei Reffs mit zwei Reffleinen am Baum, Latten und Segelsäcke; Großsegelkleid im losen Zubehör.
SteuerungWheel, cables (Solimar in 1999)4,10,12,6Baubeschreibung 1999: Seilsteuerung SOLIMAR; ab 2000 „Seilsteuerung“ ohne Hersteller—Rollengelagerte Umlenkrollen, Seile in Schutzrohren, 2,5 Umdrehungen von Hartlage zu Hartlage, lederbezogenes Edelstahlrad auf einer GFK-Säule; der Quadrant ist für einen Autopiloten vorbereitet, die Notpinne liegt im losen Zubehör.
HeizungWebasto diesel · Air Top 3500 (2002–)4,5,10,12,16Baubeschreibung 1999: „Webasto Airtop 32“; 2000–2001: Webasto-Dieselheizung ohne Typ; ab Februar 2002 und in der heutigen Baubeschreibung: Air Top 3500Webasto-Bedienungsanleitung Air Top 3500/5000 (Webasto Nordamerika, englisch)Im Motorraum mit Schalldämpfern, thermostatgeregelt; Ausströmer im Vorschiff, Salon und Achterkajüte (vorn und achtern regelbar), im Toilettenraum serienmäßig ab Modelljahr 2000. Vor der Teilebestellung das Typenschild prüfen.
KühlschrankIcebox 110 l4,12,6,18Die englischen Baubeschreibungen nennen eine gut isolierte 110-l-Kühlbox mit Deckel oben; die deutsche Standardbaubeschreibung führt sie mit elektrischem Kompressor; eine wassergekühlte 12-V-Kühl-/Gefrierbox war Extra (Schaltplan)—Einen Hersteller der Kühlung nennt die Werft nicht; der Kühlschrank hat einen eigenen 15-A-Automaten am Paneel.
HerdGas, 2 burners + oven4,12,19Alle Baubeschreibungen; ab Modelljahr 2003 haben alle HR-Herde eine Druckknopfzündung (Newsletter 2002)—Edelstahl mit Topfhaltern, im Hafen feststellbar; zwei 6-kg-Gasflaschen in einem selbstlenzenden Fach seitlich am Cockpit.
Wasserpumpe12 V pressure + foot pump4,12,6,18Alle Baubeschreibungen: Druckwasser zu Pantry und Toilettenraum, Reservehahn mit Fußpumpe an der Spüle; die deutsche Baubeschreibung nennt dazu einen Druckausgleichsbehälter—Frischwasserpumpe an eigenem 10-A-Automaten (Schaltplan); einen Pumpenhersteller nennt die Werft nicht.
BoilerCalorifier, 220/230 V4,12,18,14220 V in den Baubeschreibungen 1999–2002, 230 V in der heutigen; hält das Wasser mindestens 24 Stunden warm—Der Heizstab braucht Landstrom; die 230-V-Anlage mit Ladegerät war Extra (Schaltplan). HRs allgemeines Handbuch: bei längerer Abwesenheit den Landstrom trennen, mindestens aber das Kabel des Boilers im Motorraum ausstecken.
BilgepumpeManual + 12 V emergency (216 W)6,20,18,19,12Elektrische Notlenzpumpe serienmäßig ab Modelljahr 1998 (Newsletter 1997); der Schaltplan zeigt sie mit 216 W, Summer und Warnlicht—Die Handpumpe sitzt mit geringer Ansaughöhe im Motorraum und wird vom Kartentisch aus bedient. Duschwasser geht über eine eigene elektrische Pumpe (72 W) mit Filter direkt außenbords; ab Modelljahr 2003 eine Membranpumpe ohne Filter (Newsletter 2002).
Batterien12 V: 60–80 Ah + 280–290 Ah3,4,5,12,18Prospekt 1996 und Baubeschreibung 1999: 60 Ah Start, 290 Ah Verbraucher; Baubeschreibungen ab Juli 2000 und heute: 62 Ah und 280 Ah; Schaltplan (2000): 80 Ah Start, 2 × 140 Ah Verbraucher—Unter der Koje der Achterkajüte, geladen von der Lichtmaschine über eine Diodenplatte; getrennte Hauptschalter für „Licht“ und „Motor“, Schalttafel mit 24 Stromkreisen hinter dem Kartentisch.
Lichtmaschinen50 A (1999) · 60 A4,5,12,21,18Baubeschreibung 1999: 50 A; ab Juli 2000 und in der heutigen Standardbaubeschreibung (D2-55): 60 A; das deutsche Datenblatt der Werft nennt 115 A—Eine zweite 60-A-Lichtmaschine mit eigener Diodenplatte war Extra (Schaltplan). Lies vor dem Kauf von Regler oder Riemen das Schild an der Lichtmaschine selbst.
Kraftstoffanlage2 × stainless, 345 l12,2,1,16345 l in den Werftunterlagen ab 1993; 330 l im Mk-I-Prospekt von 1989—Oberer Tank im Salonsofa, unterer unter dem Boden; Einfüllstutzen an Deck. HR-Newsletter 1999: Jede HR ab 36 Fuß hat im Motorraum eine Pumpe zum Lenzen des Dieseltanks.
AnkerCQR 21 kg · 60 m chain locker4,12,6Der Bugbeschlag ist für einen 21-kg-CQR gemacht, der sich mit Ankerwinde selbst verstaut; loses Zubehör: ein leichter Heckanker (10 kg Breeze in der heutigen Baubeschreibung) mit Kettenvorlauf und 30 m Leine—Selbstlenzender Kettenkasten für 60 m Kette; einen Hauptanker im losen Zubehör nennt die Werft nicht.
AnkerwindeElectric (option)18,3,1Extra laut Mk-I-Prospekt und Schaltplan; der Prospekt 1996 zeigt den Motor unter Deck in der Vorpiek, geschützt vor Kondenswasser—Einen Hersteller nennt die Werft nicht; laut Schaltplan wird die Winde mit 50-mm²-Kabeln über eine 90-A-Sicherung versorgt.
Luken & Fenster4 skylights · 9 portholes4,6,20,22Baubeschreibungen ab 1999: 4 der 9 Fenster zu öffnen (6 laut deutscher Baubeschreibung); das Pantryfenster lässt sich ab Modelljahr 1998 öffnen; flachere, mit Lewmar entwickelte Decksluken ab Modelljahr 2002—Dazu zwei Dorade-Lüfter im Salon und Electrolux-Lüfter im Vorschiff und im Toilettenraum.
DecksbelagTeak 12 mm12,23Deck, Cockpitbänke und Badeplattform in allen Baubeschreibungen; verschraubt, denn schraubenlos vakuumverklebte Teakdecks führte HR erst ab 2004 ein—HRs Rat bei abgenutzten Decks: Schrauben etwas tiefer setzen und neue Proppen einkleben; Schrauben, Proppen und Kleber gibt es bei Hallberg-Rassy Parts.
Feuerlöscher× 324Serie ab Modelljahr 1999 (Newsletter 1998)—

Technische Daten

Bauzeit1989–2003 bei Hallberg-Rassy in Ellös: Mk I 1989–1994 (Baunummern 1–256), Mk II 1994–2003 (Baunummern 257–602)7
Gebaute Einheiten602: 256 Mk I und 346 Mk II (Werft); bis Juli 1995 waren seit April 1990 300 Boote ausgeliefert, und die Werftseite vom November 2001 nannte über 575 verkaufte Boote7,25,9
VersionenMk I: schmales Heck ohne Badeplattform, achtere Backskiste über Deck erhöht, rund 23 frühe Rümpfe ohne einlaminierte Scheuerleiste. Mk II: hinteres Drittel neu gezeichnet mit integrierter Badeplattform, 30 cm breiterem Heck, bündiger Backskiste, breiterem Seitendeck und Achteraufbau, mehr Platz und breiteren Kojen in der Achterkajüte; der blaue Rumpfstreifen ist 5 cm schmaler. Kiel, Ruder, Rigg, Unterwasserschiff und Motoreinbau sind gleich; beide gab es mit Standard- oder Flachkiel7,8
KonstrukteurGermán Frers, Buenos Aires (Entwurf Nr. 962, März 1989)1,7
WerftHallberg-Rassy Varvs AB, Ellös (Orust, Schweden); Rümpfe und Decks aus dem werfteigenen Kunststoffbetrieb; gebaut unter Aufsicht des Germanischen Lloyd12,3,4
RumpflängeMk I 10,87 m, Mk II 11,31 m; Deckslänge unverändert7,8
Wasserlinienlänge9,35 m in Ruhe, bei beiden Versionen gleich; maximale segelnde Wasserlinie der Mk II 10,36 m, 67 cm mehr als bei der Mk I; der Mk-I-Prospekt von 1989 nannte 8,72 m7,3,11,1
Breite3,55 m; Breite am Heck der Mk II 2,42 m7,26
Tiefgang1,70 m Standard, leeres Boot (1,65 m im Mk-I-Prospekt von 1989); Flachkiel laut englischem Datenblatt 25 cm, laut deutschem 30 cm weniger; Breite der Kielbombe 35 cm7,21,1
Verdrängung7,5 t, leeres Standardboot7,3
Ballast3,4 t Blei (Datenblatt und Baubeschreibung); die Werftdaten im Netz von 2001 und der Gesamtprospekt 2003 nennen 3,5 t7,12,9,11
KielBleiflosse mit Bombe, untergebolzt mit 17 Edelstahlbolzen von 20 mm; Ruderschaft 50 mm, rollengelagert12,7
Segelfläche65 m² mit Arbeitsfock, 70,2 m² mit Rollgenua (71 m² im Prospekt 2003); 63 m² mit Fock im Mk-I-Prospekt von 19897,11,1
Großsegel30,5 m² (Mk-I-Prospekt 1989)1
GenuaFock 32,5 m², Genua 44 m², Sturmfock 20,5 m² (Mk-I-Prospekt 1989)1
LeichtwindsegelSpinnaker 102 m², Fahrtenspinnaker 80 m² (Mk-I-Prospekt 1989)1
Masthöhe über Wasser15,8 m über der Wasserlinie ohne Antennen und Windex (Datenblatt); 15,6 m im Prospekt 1996, 15,5 m im Mk-I-Prospekt7,3,1
MotorisierungenVolvo Penta MD22, 42 kW/57 PS bei 4000/min (Prospekte 1989–1996, Baubeschreibung 1999); MD22P, 42 kW/57 PS (Baubeschreibungen 2000–2001); D2-55, 41 kW/55 PS, 2,2 l (ab Modelljahr 2002); 7,9 kn unter Motor (1989 und 1993)1,2,3,4,5,10,11
Kraftstofftank345 l in zwei Edelstahltanks: 180 l im Salonsofa, 165 l unter dem Boden; 330 l im Mk-I-Prospekt von 198912,2,1
Wassertank355 l in zwei Edelstahltanks (Prospekte 1993–2003, Baubeschreibungen 1999–2002); die heutigen Baubeschreibungen und das Datenblatt nennen 310 l, der Mk-I-Prospekt von 1989 350 l2,3,11,4,10,12,7,1
ReichweiteRund 520 sm bei rund 4 l/h Verbrauch in Marschfahrt (Werftangabe)12,4
StehhöheSalon 1,91 m, Toilettenraum 1,87 m, Durchgang zur Achterkajüte 1,55 m12,11
Kabinen2: Vorschiffskajüte mit V-Koje und Achterkajüte mit Doppelkoje, dazu der Salon mit L-Sofa und geradem Sofa; ein Toilettenraum mit Duschwanne12,27,26
RumpfGFK im Handauflegeverfahren, Isophtal-Gelcoat und -Polyester, über Wasser isoliert; Decks und Aufbau in Sandwich; Rumpf und Deck zusammenlaminiert. HR verwendet bei den Frers-Konstruktionen geschlossenzelligen Divinycell-Schaum als Kern und nie Balsa12,6,23
CE-KategorieA (unbegrenzte Ozeanfahrt), mit CE-Plakette und Zertifikat 100A5 des Germanischen Lloyd ab Modelljahr 1998; die CE-Kennzeichnung ist in der EU erst seit dem 16. Juni 1998 Pflicht, ältere Boote haben oft keine20,23,4
AbmessungenTransporthöhe 3,48 m ohne, 3,86 m mit Windschutzscheibe7
VorgängerHallberg-Rassy 352 (Konstruktion Olle Enderlein; nach Werftangabe rund 800 Boote in zehn Jahren)15
NachfolgerHallberg-Rassy 37 (2003–2012, genau 200 Boote): fast gleiche Rumpflänge, 85 cm mehr Wasserlinie, Motor D2-5528,26

Gut zu wissen

  • Finde zuerst deine Baunummer: Boote, die vor dem 15. Juni 1998 ausgeliefert wurden, haben keine HIN, nur Typ und Baunummer (etwa 36-123) auf einem Schild an der Schiebeluke und handschriftlich auf der Unterseite der Bodenbretter. Bis Nummer 256 ist es eine Mk I, ab 257 eine Mk II. Die Newsletter der Werft listen die Verbesserungen jedes Modelljahrs auf, das vom 1. August bis 31. Juli läuft.23,7,29
  • Prüf, welcher Motor in einer gebrauchten HR 36 wirklich steckt: Die Werftunterlagen nennen bis 1999 den Volvo Penta MD22, 2000–2001 den MD22P und ab Modelljahr 2002 den D2-55, und schon die Mk-I-Seite der Werft von 2000 schreibt MD 22 P. Filter, Impeller und Riemen unterscheiden sich, also entscheidet das Schild am Motor.4,5,10,8,7
  • Der Bleikiel hängt an 17 Edelstahlbolzen von 20 mm. Hallberg-Rassy empfiehlt für M20-Kielbolzen rund 250 Nm, mit gut gefetteten Gewinden.12,23
  • Die Standard-HR-36 hat zwölf Rumpfdurchlässe, dazu eine Entlüftung, wenn ein Fäkalientank eingebaut ist; der Werftplan zeigt, wo jeder sitzt. Die unter der Wasserlinie haben innen Kugelhähne: Betätige sie ab und zu und klopf die Durchlässe einmal im Jahr mit Hammer und Schraubenzieher ab. Klingt das Metall porös, tausch es aus; sonst sieht die Werft keinen Grund zum Wechsel, egal wie alt. Die Cockpitabläufe nie schließen, wenn du das Boot verlässt.30,23,14
  • Hallberg-Rassy beschreibt den Wechsel des Wellenlagers, ohne die Welle zu ziehen: Propeller abnehmen, Madenschrauben lösen und das alte Lager mit einem Drahthaken zwischen Welle und Lager herausziehen. Sitzt es fest, Spachtel wegstemmen, die M10-Schrauben des Flansches lösen und das Bronzegehäuse mit einer großen Rohrzange gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen; beim Einbau alle Fugen und Schrauben mit Dichtmasse setzen.13
  • Für Werft und Straßentransport: Die HR 36 ist ohne Windschutzscheibe 3,48 m und mit 3,86 m hoch, und Hallberg-Rassy veröffentlicht eine zweiseitige Skizze eines hölzernen Winterlagerbocks mit allen Maßen, verschraubt mit M12.7,31,32

Videos & Anleitungen

Links zu YouTube, nichts eingebettet. Zuerst der Kanal des Herstellers, dann Kanäle, die wir für dieses Modell klar und korrekt fanden.

  • Hallberg-Rassy 36 Mk II „Aurora“ (1998), vorgestellt vom britischen Hallberg-Rassy-Händler (englisch) Video Transworld Yachts · EN · 9 min
  • Hallberg-Rassy 36 Mk I „Sunrise“ von 1992, ausgerüstet für Hochseetörns mit Hydrovane und Wassermacher (englisch) Video Jeremy Mason · EN · 14 min

Auf dem Marktplatz

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Quellen

  1. hallberg-rassy.com/fileadmin/data/yachts/hallberg-rassy_36/downloads/HR36MkIColour.pdf
  2. hallberg-rassy.com/fileadmin/data/yachts/hallberg-rassy_36/downloads/Range1993.pdf
  3. hallberg-rassy.com/fileadmin/data/yachts/hallberg-rassy_36/downloads/Range1996.pdf
  4. web.archive.org/web/19990819062843/http://www.hallberg-rassy.com:80/hr36/36speci.html
  5. web.archive.org/web/20001016004923/http://www.hallberg-rassy.com:80/hr36/36speci.html
  6. hallberg-rassy.com/fileadmin/data/yachts/hallberg-rassy_36/downloads/HR36StandardSpezDeut…
  7. hallberg-rassy.com/yachts/previous-models/hallberg-rassy-36
  8. web.archive.org/web/20000711234016/http://www.hallberg-rassy.com:80/hr36/hr36-mk1.html
  9. web.archive.org/web/20011109062731/http://www.hallberg-rassy.com:80/hr36/hr36.shtml
  10. web.archive.org/web/20020222174123/http://www.hallberg-rassy.com:80/hr36/36speci.shtml
  11. hallberg-rassy.com/fileadmin/data/yachts/hallberg-rassy_36/downloads/Range2003.pdf
  12. hallberg-rassy.com/fileadmin/data/yachts/hallberg-rassy_36/downloads/HR36StandardSpecEng.…
  13. hallberg-rassy.com/fileadmin/data/yachts/hallberg-rassy_36/downloads/CutlassBearingRemova…
  14. hallberg-rassy.com/fileadmin/data/resources/manuals/ManualEng-260414.pdf
  15. hallberg-rassy.com/fileadmin/data/yachts/hallberg-rassy_36/downloads/HR36deutsch.pdf
  16. hallberg-rassy.com/fileadmin/data/resources/newsletter/Newsletter1999-English.pdf
  17. hallberg-rassy.com/resources/manuals-download
  18. hallberg-rassy.com/fileadmin/data/yachts/hallberg-rassy_36/downloads/HR36elschema.pdf
  19. hallberg-rassy.com/fileadmin/data/resources/newsletter/Newsletter2002-English.pdf
  20. hallberg-rassy.com/fileadmin/data/resources/newsletter/Newsletter_eng_1997.pdf
  21. hallberg-rassy.com/de/yachten/aeltere-modelle/hallberg-rassy-36
  22. hallberg-rassy.com/fileadmin/data/resources/newsletter/NewsLetter2001Eng.pdf
  23. hallberg-rassy.com/resources/faq
  24. hallberg-rassy.com/fileadmin/data/resources/newsletter/NewsLetter1998eng.pdf
  25. hallberg-rassy.com/fileadmin/data/resources/newsletter/Newsletter1995-English.pdf
  26. hallberg-rassy.com/fileadmin/data/resources/newsletter/Newsletter_eng_2003.pdf
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